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Sehenswürdigkeiten in Mitte
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Die Fischerinsel in Berlin-Mitte gehörte zum ältesten Teil der mittelalterlichen Stadt Cölln. Von den mittelalterlichen Gebäuden ist nach dem Zweiten Weltkrieg nur noch eines erhalten.
Die Fischerinsel ist ein ca. acht Hektar großer Teil der Spreeinsel in Berlin-Mitte. Das Gebiet war früh besiedelt und gehörte bis 1709 zur mittelalterlichen Stadt Cölln. Nach 1709 schlossen sich Cölln und Berlin unter dem Namen Berlin zusammen. Auf der Fischerinsel wohnten bis ins 15. Jahrhundert wohlhabende Fischer und Schiffer. Ab dem 17. Jahrhundert änderte sich das Quartier: Im Fischerkiez wohnten jetzt vorrangig ärmere Menschen. Bevor die Fischerinsel durch den Zweiten Weltkrieg weitgehend zerstört wurde, zeichnete sich ihre Altstadt durch mittelalterlichen Charme aus.
Die Fischerinsel gehörte nach dem Zweiten Weltkrieg zum Ostteil Berlins. Von den ursprünglichen Häusern blieb nur eines erhalten: das Haus Friedrichsgracht 15 aus dem Jahr 1740. Die restlichen Altbauten wurden zwischen 1967 und 1971 abgerissen. Im folgenden Jahr entstanden auf der Fischerinsel mehrere Hochhäuser und Doppelhochhäuser im Stil der DDR-Moderne. In die Wohnungen zogen vor allem Regierungsangestellte und Funktionäre ein. Aber auch Künstler, Wissenschaftler, Architekten und Diplomaten wohnten auf der Fischerinsel. Es entstanden außerdem eine Schwimmhalle und die Großgaststätte Ahornblatt, die vor allem durch ihre innovative Dachkonstruktion auffiel. Im Juni 2000 wurde die Gaststätte trotz Protesten abgerissen. Nach der Wende wurden weitere Wohnhäuser errichtet.
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