Historie

Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin kann auf mehr als fünfzig Jahre Geschichte zurückblicken. Begleiten Sie uns auf einer kleinen Reise durch die Zeit:

2019

  • Start des bundesweiten Bodenrichtwertportals BORIS-D, an dem Berlin mit 11 weiteren Bundesländern beteiligt ist.

2018

  • Mit der Online-Bereitstellung aller historischen Bodenrichtwertjahrgänge vervollständigt der Gutachterausschuss sein Informationsangebot im Rahmen des eGovernments.

2017

  • Berlin sagt seine Beteiligung an dem bundesweiten Projekt BORIS.de zu. Zusammen mit anfänglich neun weiteren Bundesländern ist eine einheitliche Informationsplattform für Bodenrichtwerte geplant.
  • Im Zuge der eGovernment Vorhaben des Landes Berlin werden alle veröffentlichten historischen Grundstückmarktberichte seit 1978 sowie alle veröffentlichten historischen Daten zur Wertermittlung unter GAA Online zum kostenlosen Abruf bereitgestellt.

2016

  • Der Bericht über den Berliner Grundstücksmarkt erscheint erstmalig unter der neuen Bezeichnung “Immobilienmarktbericht Berlin” und umfasst 96 Seiten.
  • Das Land Brandenburg übernimmt mit geringfügigen Anpassungen das Auskunftssystem BORIS Berlin und stellt seine Bodenrichtwerte Anfang des Jahres unter dem Namen BORIS Land Brandenburg online.

2015

  • Erstmals werden über eine Viertelmillion Nutzerzugriffe bei GAA Online gezählt.
  • Im Frühjahr starten die neuen Versionen vom Immobilienpreis-Info und der AKS Online.

2014

  • Die neue webbasierte Kaufpreissammlung löst die bisherige server/clientbasierte Kaufpreissammlung nach 18 Betriebsjahren ab.
  • GAA Online geht im Herbst mit einer neuen Version im Stadtportal Berlin.de an den Start und der bisherige Internetauftritt wird nach 14 Betriebsjahren am Jahresende vom Netz genommen.
  • Im Zuge der Open Data Initiative erscheinen keine gedruckte Bodenrichtwertatlanten und Bodenrichtwert CD-ROMs mehr.

2013

  • Die Anzahl der bei der Geschäftsstelle in einem Jahr eingegangenen Kaufverträge überschreitet 35.000 Stück.
  • Im Rahmen der OpenData-Initiative des Landes Berlins werden ab 01.10.2013 alle online abrufbaren Produkte in GAA Online zum kostenlosen Abruf bereitgestellt. Damit endet der elfjährige ePayment-Betrieb von GAA Online.
  • Start der Neuprogrammierung der Kaufpreissammlung AKS Berlin u.a. mit der AKS Intra und AKS Online.

2011

  • Anlässlich des fünfzigjährigen Bestehens des Gutachterausschusses findet im Rathaus Schöneberg eine Festveranstaltung statt, gefolgt von einer Ausstellung im Hause der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung.
  • Der Grundstücksmarktbericht umfasst mittlerweile 84 Seiten.

2010

  • BORIS Berlin löst das mittlerweile 10 Jahre alte Bodenrichtwertinformationssystem BRW Online ab und stellt neben einem größeren Informationsumfang auch die problemlose Einbindung in zukünftige bundesweite Geodateninfrastrukturen sicher.

2007

  • Der technische Hauptreferent Dipl.-Ing. Reiner Rössler wird zum Vorsitzenden des Gutachterausschusses berufen.
  • Start des automatisierten Abrufverfahrens AKS Online. Erstmalig steht mit diesem Produkt bundesweit ein internetbasiertes Abrufsystem für die Daten der Kaufpreissammlung bereit.

2006

  • Bereitstellung des vom Center for Applied Statistics and Economics (CASE) der Humboldt-Universität zu Berlin auf Grundlage der Daten der Kaufpreissammlung entwickelten Prognosemodells MD*Immo im Produktkatalog von GAA Online.

2004

  • Umzug der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses. Die neue Dienstadresse lautet nun Fehrbelliner Platz 1, 10707 Berlin.
  • Mit dem Inkrafttreten des “Gesetzes über den Einsatz elektronischer Medien im Vermessungswesen” werden die Auskünfte aus der Kaufpreissammlung um die grundstücksbezogene Variante erweitert und der vorgesehenen automatisierte Einzelabruf aus der Kaufpreissammlung über das Internet auf eine rechtliche Grundlage gestellt.

2003

  • Bereitstellung des OGC-kompatiblen WebMapService BRW Online unter GAA Online mit dessen Hilfe z.B. Mehrwertprovider direkt auf die Bodenrichtwerte zur Zusammenstellung eines Informationsbouquets zugreifen können.
  • Start des GAA Online Newsletters, über den die Abonnenten mit Informationen zum Berliner Immobilienmarkt und GAA Online informiert werden.

2002

  • Mit der Einführung des Euros als Barzahlungsmittel wird die Kaufpreissammlung vollständig auf Euro umgestellt.
  • Als erste Internetanwendung einer Berliner Verwaltung eröffnet GAA Online den Weg Leistungen per ePayment online zu bezahlen.

2001

  • Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte feiert sein 40jähriges Bestehen seit der Erstattung des ersten Gutachtens.

2000

  • Der Bericht über den Berliner Grundstücksmarkt 1999 wird in einer Auflage von 2.000 Stück erstmals in Farbe gedruckt und umfasst 52 Seiten. Die Schutzgebühr beträgt 40 DM.
  • Der Gutachterausschuss geht mit einem vielfältigen Angebot online.

1998

  • Die Anzahl der bei der Geschäftsstelle in einem Jahr eingegangenen Kaufverträge überschreitet 30.000 Stück.

1996

  • Start der neuen Automatisierten Kaufpreissammlung (AKS) auf Windows-Plattform als Client-Server-Lösung.
  • Die Bodenrichtwerte liegen erstmals auch in Form von Rasterdaten auf einer CD-ROM vor.

1995

  • Die Bodenrichtwerte werden nunmehr jährlich ermittelt.

1994

  • Der leitende Vermessungsdirektor Dipl.-Ing. Dietrich Ribbert wird zum Vorsitzenden des Gutachterausschusses berufen.

1993

  • Erstmals gingen in diesem Jahr mehr als 20.000 Kaufverträge bei der Geschäftsstelle ein.

1992

  • Erstmalig werden die Bodenrichtwerte für ganz Berlin ermittelt.

1990

  • Die Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 erweitert die Zuständigkeit des Gutachterausschusses auf die östlichen Bezirke der Stadt.
  • Der vom Magistrat von Berlin berufene unabhängige Sachverständigenausschuss ermittelt zum Stichtag der Währungs- und Sozialunion 01.Juli 1990 Bodenleitwerte für den Ostteil der Stadt. Die Bodenleitwerte sollen zu einer besseren Transparenz und Orientierung auf dem sich erst entwickelnden freien Markt in den östlichen Bezirken beitragen.
  • Der leitende Vermessungsdirektor Dipl.-Ing. Rainer Möckel wird zum Vorsitzenden des Gutachterausschusses berufen.

1989

  • Die Berliner Mauer fällt.

1986

  • Der Bericht über den Berliner Grundstücksmarkt wird durch zusätzliche Informationen und Grafiken erweitert und umfasst nun 43 Seiten. Die fortan in einer Auflage von 1.200 Exemplaren herausgegebene Broschüre wird von der Kulturbuch-Verlag GmbH gegen eine Schutzgebühr von zunächst 6 DM abgegeben. Die Erscheinungsweise wechselt von bislang halbjährlich auf jährlich.
  • Das Baugesetzbuch (BauGB) öffnet die Kaufpreissammlung für Auskünfte bei berechtigtem Interesse.

1983

  • Erstmalig wird der Bericht über die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen für das Abgeordnetenhaus von Berlin erstellt.

1982

  • Umstellung auf eine elektronisch geführte Kaufpreissammlung (KPS). Als Hardware kommt eine Siemens Großrechenanlage, softwaremäßig ein Textretrivalsystem zum Einsatz.
  • Erstmals gehen mehr als 10.000 Kaufverträge pro Jahr bei der Geschäftsstelle ein.

1978

  • Im zweiten Halbjahr Veröffentlichung des ersten Berliner Grundstücksmarktberichtes in gebundener Form. Der Bericht umfasste 18 Seiten und wurde in einer Auflage von ca. 500 Stück gedruckt.

1976

  • Die Neufassung des Bundesbaugesetzes (BBauG) erweitert die Aufgaben der Gutachterausschüsse.

1975

  • Nachdem das Wohnungs- und Teileigentum am Berliner Immobilienmarkt zunehmend an Bedeutung erlangt hat, wird die Auswertung auf diesem Teilmarkt intensiviert.

1971

  • Das Viermächteabkommen über Berlin bewirkt eine deutliche Belebung des Berliner Immobilienmarktes aufgrund erhöhter Investitionsbereitschaft.
  • Der leitende Vermessungsdirektor Dipl.-Ing. Horst Friedrich wird zum Vorsitzenden des Gutachterausschusses berufen.

1968

  • Im Rahmen eines Versuchs erfolgt eine automatisierte Auswertung der auf den Maschinenlochkarten erfassten Kaufpreisdaten unter Einsatz einer IBM-Großrechenanlage. Wegen kostspieliger Änderungen in der Hardwareausstattung musste dieser Versuch 1970 beendet werden.

1965

  • Die Daten der Kaufpreissammlung werden zusätzlich auf maschinenlesbaren Lochkarten für die automatisierte Auswertung erfasst.

1964

  • Erstmalig werden in Berlin Richtwerte zum Stichtag 31.12.1964 ermittelt. Sie werden danach alle zwei Jahre neu beraten und ab dem Folgestichtag 31.12.1966 in Form eines als Atlas gebundenen Kartenwerks herausgegeben. Ab 1974 tragen sie die Bezeichnung “Bodenrichtwerte”.

1961

  • Errichtung der Berliner Mauer mit deutlichen Auswirkungen auf dem Berliner Immobilienmarkt.
  • Die Verordnung über Grundsätze für die Ermittlung des Verkehrswertes von Grundstücken (VerkehrswertVO) schafft für die Arbeit der Gutachterausschüsse bundesweit verbindliche Regelungen zur Anwendung gleicher Grundsätze bei allen Grundstücksbewertungen.
  • Die ersten vom Gutachterausschuss erstatteten Gutachten haben einen Umfang von durchschnittlich 7 Seiten.

1960

  • Mit Einführung des Bundesbaugesetzes (BBauG) wird die Institution des Gutachterausschusses in der Bundesrepublik Deutschland geschaffen. Mit der gleichzeitig verbundenen Aufhebung der Preisstoppvorschriften aus den 30er Jahren sollen die Ausschüsse nach dem Willen des Gesetzgebers durch ihre Tätigkeit zur Transparenz des nun freien Grundstücksmarktes beitragen.
  • Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in Berlin umfasst zu Beginn 18 Mitglieder, wobei Vermessungsdirektor Dipl.-Ing. Wolfgang Schulz den Vorsitz übernimmt.
  • Einrichtung der Kaufpreissammlung. Als Speichermedium wird die Schlitzlochkarte gewählt. Mit Hilfe des eigens hierfür konstruierten Sortierrahmens und langer Nadel lassen sich die Kauffälle mechanisch nach den gewählten Merkmalen selektieren.