Aalbesatz - Laicherbestandserhöhung beim Europäischen Aal im Einzugsgebiet der Elbe

Junge Aale
Bild: SenUVK

Das vom Fischereiamt Berlin zusammen mit privaten Fischereiberechtigten im Jahr 2005 begonnene Projekt “Laicherbestandserhöhung beim Europäischen Aal im Einzugsgebiet der Elbe” hat das Ziel, jährlich Aale in die Berliner Gewässer zu besetzen, um die Rückwanderrate laichreifer Aale zu erhöhen und somit dem Bestandsrückgang des Aals entgegenzuwirken.

Gefördert wurde das Projekt durch die Europäische Union von 2005 bis 2007 durch das Finanzinstrument für die Ausrichtung der Fischerei (FIAF), von 2008 bis 2015 durch den Europäischen Fischereifonds (EFF) und seit 2016 durch den Europäischen Meeres- und Fischereifonds (EMFF).

Insgesamt wurden in den Jahren 2005 bis 2019 rund 9,1 Mio. junge Aale mit Hilfe von Fördermitteln der Europäischen Union und des Landes Berlin mit einem Gesamtwert von 2.141.485 € in die Berliner Gewässer gesetzt.

Es erfolgte neben Aalbesatzmaßnahmen eine wissenschaftliche Begleitung des Projekts mit dem Ziel, die Effekte und Auswirkungen hinsichtlich einer Stärkung der Laicherpopulation zu optimieren und zu dokumentieren.

Wissenschaftliche Begleitung des Projektes „Laicherbestandserhöhung beim Europäischen Aal im Einzugsgebiet der Elbe“ im Land Berlin

Bericht 2018

PDF-Dokument (1.5 MB) - Stand: Dezember 2018

Der Umfang der getätigten Aalbesatzmaßnahmen des Landes Berlin entspricht den vereinbarten Zielen der von der Europäischen Kommission genehmigten Aalbewirtschaftungspläne der deutschen Länder zur Umsetzung der EG-Verordnung Nr. 1100/2007 des Rates vom 18. September 2007 mit Maßnahmen zur Wiederauffüllung des Bestands des Europäischen Aals.