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United Games im neuen Format

Jugendliche nehmen an den United Games teil
Bild: BA Treptow-Köpenick

Am 19. September war es soweit. Nach monatelanger Vorbereitung und mit tatkräftiger Unterstützung der Jugendlichen aus dem Emmy Noether Gymnasium und der Schule an der Dahme (integrierte Sekundarschule) begann die diesjährige interkulturelle Jugendbegegnung United Games. Wir haben uns in diesem Jahr der aktuellen gesellschaftlichen Lage angepasst, dabei das Thema Flucht und Integration aufgegriffen und uns im veränderten Format präsentiert. Ziel war es, dass sich die internationale Jugendarbeit im Bezirk im Rahmen der Beteiligungsarbeit direkt mit den Lebenswelten unserer Jugendlichen in Treptow-Köpenick, der in den europäischen Partnerstädten und der Jugendlichen aus anderen Teilen der Welt, die nun hier bei uns im Bezirk leben, auseinandersetzt.

Ca. 70 Jugendliche haben sich in diesem Jahr an den United Games beteiligt, darunter erstmals junge Geflüchtete. Die Jugendlichen kamen aus dem Emmy-Noether-Gymnasium und der Schule an der Dahme, vom Youth@FEZ, aus drei Partnerstädten des Bezirkes in Tschechien, Slowenien, der Türkei sowie aus der Ukraine und es waren Jugendliche aus zwei Willkommensklassen dabei, nämlich aus der Emmy-Noether-Schule und der Flatow-Schule.

Die jungen Menschen und trafen sich vom 19. bis 24. September 2016 im FEZ Berlin und an anderen Orten des Bezirkes zu einer interkulturellen Begegnung mit Kultur, Sport, Sprache und Kochen. Am ersten Tag stand das Thema Kommunikation im Mittelpunkt und die Jugendlichen hatten viel Freude an den innovativen Ideen des theaterädagogischen Teams. Das Drachenbootrennen am Mittwoch beschwor den Teamgeist, während sich die Jugendlichen am nächsten Tag musikalisch und tänzerisch ausprobieren konnten. Bei der Besichtigung der Feuerwache und des Krankenhauses Köpenick wurde ein Einblick in die Arbeit beider Institutionen gegeben. Gemeinsam Kochen verbindeten auch – das konnten die Jugendlichen dann am Freitag erfahren. Wie gut der interkulturelle Austausch tatsächlich geklappt hat, davon konnten sich die Gäste beim gemeinsamen Abschlussabend im Rathaus Köpenick überzeugen.
Wir sind sehr froh über den Erfolg des Projektes und wünschen uns, dass dieses Beispiel für ein gelungenes Miteinander zwischen Jugendlichen aus Deutschland, anderen europäischen Ländern und hierher Geflüchteten Schule macht.