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Abgeordnetenhaus beschließt Rahmen für Vergesellschaftungen
Das Berliner Abgeordnetenhaus hat mit den Stimmen der schwarz-roten Koalition ein sogenanntes Vergesellschaftungsrahmengesetz beschlossen. mehr
Die neue geplante Nahverkehrsapp aus Berlin und Hamburg heißt Max.
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Die geplante gemeinsame Nahverkehrsapp für Berlin und Hamburg soll in der zweiten Jahreshälfte 2026 verfügbar sein.
Die App werde Max heißen, teilten die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) und die Hamburger Hochbahn mit. Im Januar hatte es noch geheißen, eine erste Version solle im ersten Halbjahr freigeschaltet werden.
Über die App können Nutzer sich über Routen und deren Auslastung informieren, Tickets kaufen und Zugang zu weiteren Angeboten wie Leihwagen und E-Scootern erhalten. «Die App soll perspektivisch für weitere Partner offen sein», heißt es in der Mitteilung. Damit sind Verkehrsunternehmen und -verbünde gemeint. Die App wird seit Herbst des vergangenen Jahres entwickelt. Die Zusammenarbeit soll Kosten sparen. Diese werden laut Hochbahn zu gleichen Teilen von Berlin und Hamburg getragen.
Nutzerinnen und Nutzer sollen die geplante Nahverkehrsapp weitgehend selbst konfigurieren können. Für die Anwender werde es so sein, als gebe es einen App-Store in der App, sagte der Chef der Hamburger Hochbahn, Robert Henrich, auf dem Mobilitätskongress UITP in Hamburg. Nutzer sollen in der App Module, die für die verschiedenen Verkehrsangebote stehen, bewegen können. «Man kann die U-Bahn nach oben schieben», sagte Henrich. Auch Taxi-Buchungen könnten an dieser Position platziert werden. «Das wird an der Stelle sehr, sehr offen sein», so Henrich.