Verdi erkannte zwar an, dass die BVG ihr mit der 24-monatigen Vertragslaufzeit entgegengekommen sei. «Dennoch reicht das Gesamtpaket nicht aus, um die harte Arbeit der Beschäftigten angemessen zu honorieren», betonte Verhandlungsführer Arndt. Nach einem mehrtägigen Austausch mit den Beschäftigten entschied die Tarifkommission nun, mit einem weiteren Arbeitskampf den Druck vor der nächsten Verhandlungsrunde zu erhöhen. Diese ist für kommende Woche Freitag, dem Tag nach dem Warnstreik angesetzt. Sollte es dann erneut keinen Abschluss geben, könnte der Konflikt weiter eskalieren. Verdi hat für diesen Fall eine Urabstimmung über unbefristete Streiks angekündigt. Mindestens 75 Prozent der teilnehmenden Mitglieder müssten dafür zustimmen. Der bisher längste Arbeitskampf lief über 48 Stunden. Nach einer Urabstimmung wären deutlich längere Zeiträume möglich.