Zwei Jahre Krieg in der Ukraine: Senat zieht Bilanz

Berlin Welcome Hall (2)

Helferinnen und Helfer verteilen am 16. März 2022 Lebensmittel an Kriegsgeflüchtete aus der Ukraine in der "Welcome Hall Land Berlin" am Hauptbahnhof.

Mehr als 460.000 ukrainische Kriegsgeflüchtete sind in den vergangenen zwei Jahren nach Berlin gekommen, 50.000 von ihnen blieben in der Hauptstadt.

Das geht aus einem Bericht hervor, den Sozial- und Integrationssenatorin Cansel Kiziltepe (SPD) am Dienstag im Senat vorstellte. Am Samstag jährt sich der Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine zum zweiten Mal. Aus diesem Anlass zog der Senat eine Zwischenbilanz. Land und Bezirke hätten gemeinsam mit zivilgesellschaftlichen Organisationen und freiwilligen Helfern viel für das Ankommen der Menschen geleistet, hieß es.

«Aktionsplan Ukraine» als Maßstab für zukünftige Herausforderungen

Bereits seit 2018 gibt es ein Konzept zur Integration von Geflüchteten, das nach Beginn des Krieges um einen «Aktionsplan Ukraine» ergänzt wurde. Er zeigt nach Einschätzung der Senatorin, wie der Senat nicht nur aktuellen, sondern auch «zukünftigen Herausforderungen bei Fluchtbewegungen begegnen möchte». Teil des Aktionsplans seien etwa Strategien zur Sozialberatung in Unterkünften, die Anerkennung von Berufsabschlüssen oder auch mehrsprachige Angebote in Verwaltung und Kultureinrichtungen wie Bibliotheken.

Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 21. Februar 2024
Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2024

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