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Bienenseuche: Amerikanische Faulbrut in Berlin ausgebrochen

Biene

Bei mehreren Bienenständen in Neukölln ist die Seuche Amerikanische Faulbrut ausgebrochen.

Um eine Ausbreitung der für die Tiere gefährlichen Krankheit zu verhindern, wurde ein Sperrgebiet um die betroffenen Gebiete eingerichtet, wie das Bezirksamt Neukölln am Donnerstag mitteilte. Der Ausbruch sei bereits am Mittwoch durch einen Tierarzt bestätigt worden. Die Sperrfläche beträgt einem Sprecher zufolge mindestens vier Quadratkilometer und betrifft zum Großteil den Ortsteil Britz. Zur genauen Anzahl der befallenen Bienenstände konnte zunächst keine Aussage getroffen werden.

Bienenvölker müssen tierärztlich untersucht werden

In dem Neuköllner Sperrgebiet befinden sich laut Bezirksamt insgesamt 120 Bienenstandorte, die nun alle von Tierärzten untersucht werden müssen. Bis zur Aufhebung des Sperrgebiets dürfte nichts aus den Beständen entfernt werden - also keine Bienen, kein Honig, kein Wachs oder ähnliches.

Amerikanische Faulbrut auch in Pankow

Dem Bezirksamt Reinickendorf zufolge wurde ebenfalls in Pankow ein Ausbruch der Krankheit gemeldet. Auch hier wurde ein entsprechender Sperrbezirk eingerichtet.

Bienenlarven sterben nach Infektion

Für ausgewachsene Bienen und Menschen ist die Krankheit, etwa durch den Verzehr von Honig, ungefährlich. Bienenlarven aber sterben nach einer Infektion, was bei einer ungehinderten Verbreitung zu einem Massensterben von Bienenvölkern führen kann.

Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 6. April 2023
Letzte Aktualisierung: 6. April 2023

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