Geflügelpest: Stallpflicht in mehreren Bezirken angeordnet

Geflügelpest: Stallpflicht in mehreren Bezirken angeordnet

Nachdem seit Januar 2022 mehrere Fälle von von Geflügelpest in Berlin gemeldet wurden, besteht in mehreren Bezirken eine Aufstallpflicht für Geflügel.

Planschender Schwan

© dpa

Geflügelhalter in Neukölln, Treptow-Köpenick und Friedrichshain-Kreuzberg sind ab sofort dazu verpflichtet, Geflügel in geschlossenen Ställen oder gesicherten Vorrichtungen zu halten. Der Kontakt zu Wildvögeln muss strikt verhindert werden. In Lichtenberg, Reinickendorf und Spandau gilt die Stallpflicht nicht flächendeckend, sondern in ausgewiesenen Bereichen in der Nähe von Gewässern. Die Bezirke haben entsprechende Allgemeinverfügungen erlassen, die zunächst bis Mitte März befristet sind.

Bislang 13 Fälle von Geflügelpest in dieser Saison

Wie das Bezirksamt Spandau am Freitag (18. Februar 2022) mitteilte, wurden seit Januar 2022 13 Fälle von Geflügelpest an Wildvögeln in Berlin festgestellt. Ein epidemiologischer Hotspot stellt der Landwehrkanal dar: An zehn Schwänen wurden dort die Vogelgrippe nachgewiesen. Geflügelhalter und Berliner sind weiterhin dazu aufgerufen, tote oder kranke Wasser-, Raben- und Greifvögel bei den entsprechenden Veterinäramt zu melden.
Autor:in: BerlinOnline
Weiterführende Informationen: Informationen zur Geflügelpest / Vogelgrippe
Veröffentlichung: 18. Februar 2022
Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2022

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