Berlin wird Pilotstandort für Abwasser-Monitoring von SARS-CoV-2

Berlin wird Pilotstandort für Abwasser-Monitoring von SARS-CoV-2

In Berlin wird künftig eine systematische Überwachung von SARS-CoV-2 im Abwasser durchgeführt.

Coronavirus - Abwasseruntersuchung

© dpa

Wasserproben werden in einem Labor aufbereitet.

Mit Abwasser-Untersuchungen Trend frühzeitig erkennen

Die Bewerbung Berlins als entsprechenden Pilotstandort war erfolgreich, teilte das Landesamt für Gesundheit und Soziales (Lageso) am Montag (31. Januar 2022) mit. Das Bundesprojekt wird von den Bundesministerien für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit, für Gesundheit sowie für Bildung und Forschung mit Hilfe von EU-Mitteln gefördert. Die Berliner Senatorin für Gesundheit, Ulrike Gote, begrüßte die erfolgreiche Bewerbung der Hauptstadt: «Es ist toll, dass Berlin als Gesundheitsstandort für dieses wichtige Bundesprojekt ausgewählt wurde.» Die Stadt könne durch das Abwasser-Monitoring einen wichtigen Beitrag zur Pandemiebekämpfung leisten.

Untersuchungsergebnisse im Corona-Lagebericht

Bereits seit Februar 2021 führen die Berliner Wasserbetriebe zahlreiche Testreihen durch. Im Rahmen des Projekts werden die Ergebnisse ab Februar 2022 an das Lageso übermittelt, welches die Daten im Corona-Lagebericht des Senats überführt. Untersucht werden regelmäßig die drei größten Kläranlagen in Berlin. Durch die Analysen sollen Trends und Trendänderungen der Infektionsdynamik in der Pandemie führzeitig erkannt werden.
Autor:in: BerlinOnline
Veröffentlichung: 31. Januar 2022
Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2022

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