Senatorin: Kritische Infrastruktur trotz Omikron gesichert

Senatorin: Kritische Infrastruktur trotz Omikron gesichert

Berlins Innensenatorin Iris Spranger (SPD) sieht die sogenannte kritische Infrastruktur der Hauptstadt trotz der sich rasch verbreitenden Corona-Virusvariante Omikron gut aufgestellt.

Iris Spranger

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Iris Spranger, Innensenatorin in Berlin

Autor: dpa
Weiterführende Informationen: Corona-Lagebericht
Veröffentlichung: 11. Januar 2022
Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2022

«Bisher haben wir in Berlin noch kein Problem.»

Das gelte für Polizei, Feuerwehr und auch die Energie- und Wasserfirmen, sagte Spranger am Dienstag (11. Januar 2022) im RBB-Inforadio. Für diese Bereiche gebe es Pandemie- und Notfallpläne, die ständig überprüft und aktualisiert würden. Zudem arbeite man eng mit dem Bund-Länder-Krisenstab zusammen. «Bisher haben wir in Berlin noch kein Problem.» Damit die Kernbereiche von Polizei und Feuerwehr immer arbeiten könnten, würde bei Engpässen Personal umgesetzt. Dafür gebe es entsprechende Pläne für die Einsatz- und Lagezentren und auch für die Kriminalpolizei.

Senat berät über weiteres Vorgehen

Der Berliner Senat will am heutigen Dienstag über das weitere Vorgehen angesichts der Ausbreitung von Omikron beraten. Voraussichtlich wird der Senat die von Bund und Ländern in der Vorwoche vereinbarten strengeren Zugangsregeln für die Gastronomie umsetzen. Künftig hätten dann in Restaurants und Kneipen nur noch drei Mal geimpfte Menschen oder doppelt Geimpfte mit aktuellem Test Zugang. Beschlossen werden könnte außerdem eine Verschärfung der Maskenpflicht, bei der in Bussen, Bahnen und Geschäften FFP2-Masken vorgeschrieben werden und einfachere OP-Masken nicht mehr ausreichen.

Quelle: dpa

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