Umfangreiche Änderungen des Polizeigesetzes beschlossen

Brennpunkt- und Präsenzeinheit der Polizei Berlin

Durch umfangreiche Änderungen des Berliner Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG) erhält die Polizei weitergehende Befugnisse. (Archivbild)

Die Berliner Polizei erhält zur Bekämpfung und Verhinderung von Straftaten deutlich mehr Möglichkeiten.

Das Berliner Abgeordnetenhaus hat umfangreiche Erneuerungen des Allgemeinen Sicherheits- und Ordnungsgesetzes (ASOG), also des Polizeigesetzes, beschlossen. Die Änderungen umfassten rund 750 Seiten. 

Grundlegende Anpassungen an aktuelle Rechtslagen und moderne Technologien

Innensenatorin Iris Spranger (SPD) war nicht anwesend, sondern nahm an der Konferenz der Innenminister in Bremen teil. Vertreten wurde sie durch Stadtentwicklungssenator Christian Gaebler (SPD), der in der Parlamentssitzung betonte, dass für die Sicherheit in Berlin grundlegende Anpassungen an aktuelle Rechtslagen und moderne Technologien notwendig gewesen seien. Es gehe um eine der umfassendsten Reformen überhaupt. Gaebler sagte, die Polizei könne nun besser gegen Terrorismus und organisierte Kriminalität vorgehen, Frauen würden besser vor häuslicher Gewalt geschützt und Videos aus U-Bahnhöfen länger gespeichert. Es gehe nicht um einen übergriffigen Staat, sondern um den Schutz vor übergriffigen Gewalttätern.

Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 4. Dezember 2025
Letzte Aktualisierung: 4. Dezember 2025

Weitere Meldungen

Bildungssenatorin Katharina Günther-Wünsch steht lächelnd in einem Klassenzimmer neben einem Whiteboard mit der Aufschrift "Sommerferien", im Hintergrund eine weitere Tafel mit Schülernamen.

Schuljahr 2026/27: Fast 405.000 Schüler in Berlin

Die Schülerzahl an den allgemeinbildenden Schulen in Berlin hat wie schon in den Vorjahren einen Rekordwert erreicht. Im neuen Schuljahr, das am Montag beginnt, werden dort 404.910 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.  mehr

Busverkehr in Berlin

BVG weitet Angebot im Busverkehr aus

Wegen Personalengpässen gibt es im Berliner Busverkehr seit 2022 ein reduziertes Angebot. Nun hat sich die Situation laut BVG-Chef Falk entspannt, mit positiven Auswirkungen für einzelne Linien.  mehr