Leseheft der Bundesstiftung Aufarbeitung: DDR-Geschichte in Einfacher Sprache

Rechtzeitig vor dem Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober hat die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur das Leseheft „Was war die DDR? Informationen in Einfacher Sprache” veröffentlicht. Es steht ab sofort kostenlos zum Download bereit.

Das Leseheft richtet sich an Menschen, die Deutsch lernen – etwa in Integrations- und Sprachkursen – sowie an alle, für die komplexere Texte eine Hürde darstellen. Auch Lehrkräfte und andere Multiplikatoren in der historisch-politischen Bildungsarbeit gehören zur Zielgruppe. Gerade im Vorfeld des 3. Oktober bietet sich das Heft für den Einsatz im Unterricht sowie in Sprachkursen an. In sechs Kapiteln bietet das Heft einen Überblick über zentrale Themen der DDR-Geschichte – von der Staatsgründung 1949 bis zur Friedlichen Revolution und der Deutschen Einheit 1990.

„Die DDR-Geschichte muss für alle zugänglich sein – unabhängig davon, wie gut jemand liest oder Deutsch versteht”, sagt Dr. Christine Schoenmakers, Referentin für Inklusive und interkulturelle Bildung bei der Bundesstiftung Aufarbeitung. „Mit dem Leseheft schaffen wir genau diesen Zugang – und bauen unser Angebot in Einfacher Sprache gezielt weiter aus.”

Die Agentur capito Berlin – Büro für barrierefreie Information – hat die Inhalte in Einfache Sprache übertragen und anschließend mit einer Prüfgruppe aus der Zielgruppe auf Verständlichkeit getestet. Wer das Leseheft in der Bildungsarbeit einsetzt, findet auf der Website der Bundesstiftung entsprechende Themendossiers mit weiteführenden Informationen. Die Illustrationen stammen von Sarah Gorf-Roloff (Studio Ranokel, Hamburg).

Das Leseheft kann hier kostenlos heruntergeladen werden.

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