Trans* und Nicht-Binarität in der politischen Bildung. Neue Ausgabe der Zeitschrift „Bürger & Staat“

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift »Bürger & Staat« beschäftigt sich in sechs Beiträgen und einem Interview mit Herausforderungen für die Vermittlung von geschlechtlicher Vielfalt. Das Heft geht auf die Fachtagung »Trans*, Nicht-Binarität und politische sowie historische Bildung« zurück, die von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg in Zusammenarbeit mit dem Queeren Netzwerk Baden-Württemberg im vergangenen Jahr durchgeführt wurde.

Wie können trans* und nicht-binäre Perspektiven und Themen in der politischen Bildung verankert und gestärkt werden? Was bedeutet es, inklusive Räume in der Gesellschaft zu schaffen? Ein Beitrag beleuchtet insbesondere die »Schule als wirkmächtigen queerpädagogischen Lern- und Lebensraum«. Historische Perspektiven auf das »TransLeben in Deutschland« oder Bildungsgeschichten geschlechtlicher und sexueller Vielfalt von 1958 bis 2025 – für (West-)Berlin und Baden-Württemberg – ermöglichen einen kritischen Rückblick und zeigen etwa, wie bedeutsam es ist, Lebensgeschichten von trans* und nicht-binären Personen sichtbar zu machen. In einem Interview bietet die Gesprächspartnerin mit ihrer doppelten Perspektive als Heilpraktikerin für Psychotherapie und Projektleiterin im Queeren Netzwerk Baden-Württemberg Einblicke in den Alltag und die Lebensrealitäten queerer Jugendlicher. Das Interview und weitere Beiträge der Publikation verdeutlichen, wie sich zunehmende Transfeindlichkeit in Ausgrenzung bis hin zu Angriffen gegen queere Menschen niederschlägt – und wie unzureichend die bestehenden Unterstützungsangebote angesichts dieser Anfeindungen vielfach sind.

Die Veröffentlichung kann unter diesem Link heruntergeladen bzw. bestellt werden.

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