USA 1960–1980: Die konservative Revolution

»Make America great again«: Diesen Slogan hat lange vor Donald Trump Ronald Reagan erfunden. Die dreiteilige Dokumentarreihe zeigt, wie sich seine ultrakonservativen Ideen in den 1960er- und 1970er-Jahren immer mehr in der amerikanischen Gesellschaft verbreiten – bis er 1980 zum Präsidenten gewählt wird. Von Massenmedien, Kulturkampf und Populismus.

Die erste Folge blickt in die 1960er Jahre, in denen die US-amerikanischen Konservativen als Spinner am rechten Rand der Republikanischen Partei gelten. Zur allgemeinen Überraschung wird der ultrakonservative Senator Barry Goldwater als Kandidat für die Präsidentschaftswahl 1964 aufgestellt. Er verliert zwar, doch die konservative Bewegung ist aus ihrer Lethargie erwacht.

Der zweite Teil zeigt, wie sich zahlreiche Amerikaner als Reaktion auf die Aufhebung der Rassentrennung, den studentischen Widerstand gegen den Vietnamkrieg und die immer lauter werdende Stimme der Feministinnen den Konservativen zuwenden. Dem republikanischen Präsidenten Richard Nixon kommt dies zugute. Er vertritt zwar einige rechte Ideen, kann jedoch nicht als Konservativer bezeichnet werden.

Teil 3 führt uns in die 1970er Jahre: Wirtschaftskrise, Inflation und Vietnam-Debakel prägen die USA. Ronald Reagan und die Konservativen stemmen sich gegen das »Equal Rights Amendment« und Feministinnen. Die Regierung verbündet sich mit der Waffenlobby, hetzt gegen Sozialhilfeempfänger und reformiert die Steuern zugunsten der Reichen. Die evangelikale Rechte wird zum Machtfaktor.

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