Kulturförderung - Projektfonds Kulturelle Bildung

Am 16.2.2016 befand eine Jury laut den Förderrichtlinien der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten – über die Gewährung von Zuwendungen aus dem Projektfonds Kulturelle Bildung aus der Fördersäule 3 im Bezirk Spandau. Der Jury gehörten an: Andrea Theissen (Kunstamts- und Museumsleiterin), Wolfgang Sziwek (Referent des Bezirksstadtrates für Wirtschaftsförderung, Soziales, Weiterbildung und Kultur), Georg Scherer (früherer Fachdienstleiter Jugend und Familienförderung), Gabriele Büchner (selbstständig mit kunstfocus, joomfocus), Reinhard Hoffmann (ehemaliger Kunsterzieher).

Der Jury lagen 18 Projektanträge mit Förderbeträgen bis zu 3.000 € vor. Das finanzielles Antragsvolumen lag bei weitem höher als das dem Bezirk zur Verfügung stehende Fördervolumen in Höhe von maximal 30.000 €. In einer mehrstündigen und nicht leichten Sitzung entschied sich die Jury letztendlich für eine Förderung von 11 Projekten mit einem Gesamtvolumen in Höhe von 29.735 €.

Allen Antragstellern und Kooperationspartnern wurde das Ergebnis bereits mitgeteilt. Die einzelnen Projekte dürfen aber erst nach Zustellung eines rechtskräftigen Bescheides begonnen werden.

ACHTUNG

Zusätzliche Ausschreibung in der FS 3 in Spandau im Jahr 2017 ausschließlich für Tandemprojekte mit geflüchteten Kindern und Jugendlichen

Fördersäule 3
1. In der Fördersäule 3 des Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung stellt der Senat in 2017 zusätzlich zu den bisherigen 360.000 EUR Sondermittel aus dem Masterplan „Integration und Sicherheit“ in Höhe von 90.000 € für Projekte mit und von Geflüchteten zur Verfügung, die dezentral vergeben werden. Hiervon werden dem Bezirk Spandau voraussichtlich 13.650 EUR bereit gestellt. Die beantragten Projekte dürfen einen Förderbedarf von 3.000 EUR nicht überschreiten.
Gefördert werden kleinere Kooperationsprojekte in Kitas/Schulen/Einrichtungen der Jugendarbeit im Verbund mit Kultureinrichtungen, Künstlern/innen und Akteuren der Kulturwirtschaft, wobei die Projekte für die und im engen Kontakt mit den in Spandau lebenden geflüchteten Kindern und Jugendlichen erarbeitet werden sollen.

Berücksichtigt werden Konzepte aller künstlerischen Sparten sowie spartenübergreifende, interdisziplinäre und themenorientierte Vorhaben. Entscheidend für die Auswahl sind inhaltliche, künstlerische und pädagogische Qualität.

2. Über die Vergabe entscheidet eine Jury aus der Abt. Jugend, Bildung, Kultur und Sport des BA Spandau unter Hinzuziehung externer Sachverständiger gemeinsam gemäß den Förderrichtlinien der Senatskanzlei – Kulturelle Bildung – über die Vergabe von Zuwendungen aus dem Projektfonds Kulturelle Bildung.

3. Rechtsgrundlage:
Die Förderung erfolgt über eine Zuwendung als Projektförderung im Wege der Fehlbedarfsfinanzierung in Form eines Zuschusses (Achtung: keine Vollfinanzierung). Sie wird gewährt auf Grundlage der §§ 23 und 44 der Landeshaushaltsordnung (LHO) und der Ausführungsvorschriften zu § 44 LHO nach Maßgabe des Rahmenkonzepts Kulturelle Bildung des Berliner Senats und der Förderrichtlinien der Senatskanzlei – Kulturelle Angelegenheiten – über die Gewährung von Zuwendungen aus dem Projektfonds Kulturelle Bildung.

Wichtiger Hinweis:

Der Zuwendungsempfänger hat sicherzustellen, dass für das Projekt nur Personen tätig werden, deren Eignung anhand eines „Erweiterten Führungszeugnisses“ nach § 30a Bundeszentralregistergesetz (BZRG), das nicht älter als 5 Jahre ist, nachgewiesen wird.

4. Zuwendungsempfänger können sein:

  • Kunst-/Kulturinstitutionen und -Initiativen außerhalb der Verwaltung Berlins
  • natürliche Personen (freie Kunstschaffende)
  • Kitas von freien Trägern der Kinder- und Jugendhilfe
  • Horte von freien Trägern
  • Fördervereine öffentlicher Berliner Schulen, Kitas oder anderer öffentlicher Kultur, Jugend- und Bildungseinrichtungen
  • Freie Träger der Kinder- und Jugendhilfe (u.a. von Jugendfreizeiteinrichtungen)
  • Privatschulen
  • Akteure der Kulturwirtschaft und
  • der Öffentlichkeit zugängliche private Bibliotheken.

5. Zuwendungsfähig sind nur die dem Zuwendungsempfänger tatsächlich entstehenden, zur Durchführung des Projekts notwendigen Aufwendungen. Zuwendungsfähig können sein: Honorar- und Personalkosten (für künstlerische oder kulturpädagogische Leistungen darf pro Zeitstunde – 60 Minuten – ein Honorar in Höhe von bis zu maximal 25 € veranschlagt werden), Sachkosten, Gebühren.
Nicht zuwendungsfähig sind: Repräsentationskosten (z.B. Catering, Blumen, Getränke, Geschenke, Premierenfeiern, Bewirtungskosten bzw. Arbeitsessen etc.), Bezuschussung von Eintrittsgeldern aus Projektmitteln für den Besuch von (Kultur-)Veranstaltungen

6. Die Antragstellung für die Fördersäule 3 hat rechtzeitig vor Projektbeginn schriftlich auf einem von dem Bezirk zur Verfügung gestellten (elektronischen) Formblatt zu erfolgen. Hierbei ist die gesetzte Bewerbungsfrist zu beachten. Nur vollständig ausgefüllte Anträge können berücksichtigt werden. Alle Angaben werden grundsätzlich vertraulich behandelt und dienen ausschließlich Entscheidungs- bzw. Förderungszwecken.

Bewerbungsfrist: bis 15.5.2017

Zusendung der Anträge und Rückfragen an:
BA Spandau – Kunstamt
Herrn Melzer, Zitadelle
Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
Tel.: 030/ 354 944 206

Rückfragen an:
BA Spandau – Kunstamt
Herrn Melzer, Zitadelle
Am Juliusturm 64, 13599 Berlin
Tel.: 030/ 354 944 206

Downloadliste

Antrag auf Projektförderung 2017 in der Fördersäule 3 - Spandau

DOC-Dokument (198.5 kB)

Merkblatt zum Umgang mit Zuwendungsmitteln

PDF-Dokument (13.7 kB)

Förderrichtlinien der für Kultur zuständigen Senatsverwaltung über die Gewährung von Zuwendungen aus dem Berliner Projektfonds Kulturelle Bildung

PDF-Dokument (603.2 kB)

Geförderte Projekte in Spandau 2017

PDF-Dokument (9.4 kB)

Logo Projektfond

Logo Projektfond
Bild: Bezirksamt Spandau