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Schulbau in Spandau - Aktuelles

27.01.2021 // Spatenstich für den Neubau der Heinrich-Böll-Oberschule

Am 11. Januar 2021 wurde das Baufeld für das neue Schulgebäude der Heinrich-Böll-Oberschule an den Rohbauer übergeben, am 21. Januar 2021 folgte dann der symbolische erste Spatenstich durch Hermann-Josef Pohlmann, Leiter der Hochbauabteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, und Birgit Faak, Schulleiterin der Heinrich-Böll-Oberschule.

Seit etwa 30 Jahren ist die Schulgemeinschaft in einem provisorischen Schuldorf untergebracht, nachdem das ursprüngliche Schulgebäude 1989 wegen Schadstoffbelastung 1989 geräumt und 2010/11 abgerissen werden musste. Entsprechend groß ist die Freude der Schule über den nun erfolgten Baubeginn. Die Baumaßnahme umfasst auch die Neugestaltung der Außenanlagen und die Errichtugn eines Sportplatzes.

Der Entwurf des Architekturbüros Kummer Lubk. Partner (KLP) in Zusammenarbeit mit GRÜN + BUNT Landschaftsarchitekten basiert auf der Idee von drei miteinander über ein Atrium verbundenen Lernhäusern, die verschoben entlang einer Achse den Gebäudekörper bilden. Durch die Verschiebung der Gebäudeteile werden die Freiräume in unterschiedliche Funktionsbereiche gegliedert, die in ihrer Anpassung an die vorhandene Topographie differenzierte Außenräume mit vielfältigen Möglichkeiten des Aufenthaltes und der Begegnung bilden. Der Mehrzweckraum- und Mensabereich ist an dieses zentrale sogenannte „Forum“ angegliedert und kann separat genutzt werden.

Das Schulgebäude soll bis zum zweiten Quartal 2022 fertiggestellt sein und der Schulbetrieb zum Schuljahr 2022/2023 aufgenommen werden. Die genehmigten Gesamtbaukosten gem. EVU betragen für den Neubau der Gebäude und Außenanlagen 43,8 Mio. Euro.

Video-Clip vom Spatenstich: https://youtu.be/IS1jVGwgWhQ

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Formate: video/youtube

29.12.2020 // Schule an der Haveldüne: Pilotprojekt „Spandauer Würfel“ besiegelt

Spandau wächst – und damit auch die Schülerzahlen im Bezirk. Für die kurzfristige Schaffung zusätzlicher Schulplätze sind daher kreative Lösungen gefragt. Eine mögliche Variante wurde bereits im Sommer durch die Taskforce Schulbau beschlossen und sieht den Umbau leergezogener Tempohomes (Containerbauten aus der Flüchtlingsunterbringung) für schulische Zwecke vor. Die Wirtschaftlichkeit einer solchen Nachnutzung soll nun im Rahmen eines ersten Pilotprojekts im Bezirk Spandau nachgewiesen werden.

„Ich freue mich außerordentlich, dass wir das berlinweite Pilotvorhaben in Spandau aktiv mitgestalten können. Die Verträge mit der Berliner Immobilien Management GmbH (BIM), die als Baudienstleister für die Umplanungen und Umbauten der Tempohomes zuständig ist, sind nun unter Dach und Fach. Damit steht dem „Spandauer Würfel“ formal nichts mehr im Wege“, erklärt Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.

Auch die Standortfrage ist längst geklärt: Der Containerbau wird auf dem Gelände der Schule an der Haveldüne, Jaczostraße 53/67 in 13595 Berlin errichtet, mit einer geplanten Standzeit von fünf Jahren. Durch die temporäre Erweiterung um mindestens drei allgemeine Unterrichtsräume, neun Teilungsräume sowie Räumlichkeiten für das pädagogische Personal können die Schülerzahlenspitzen im Bereich der Spandauer Sekundarstufe in den kommenden Jahren – parallel zu den laufenden Schulbauvorhaben – abgefangen werden.

Die Gesamtkosten für die erforderliche Umrüstung und Aufstellung der Container-Module belaufen sich auf rund 2,2 Millionen Euro, finanziert aus dem Sondervermögen Infrastruktur Wachsende Stadt (SIWA). Der Bezirkshaushalt wird also nicht belastet.

Die Fertigstellung des Vorhabens ist zum Beginn des Jahres 2022 vorgesehen. Ziel des Pilotvorhabens ist es, ein standardisiertes Planungs- und Umsetzungsverfahren für die temporäre schulische Nutzung umgerüsteter Tempohome-Container zu entwickeln.

17.12.2020 // Abbruch der alten Turnhalle der Bernd-Ryke-Grundschule

Abbruch der alten Turnhalle Bernd-Ryke-Grundschule
Bild: Bezirksamt Spandau

Ihr Schicksal war seit Monaten besiegelt, jetzt ist die alte Turnhalle der Bernd-Ryke-Grundschule tatsächlich Geschichte: Vor wenigen Tagen erfolgte der fachgerechte Abbruch des maroden Gebäudes, um Platz zu schaffen für die geplante Errichtung der dritten (und vorläufig letzten) Typensporthalle in Spandau. Bereits Ende Februar soll es mit der Neubaumaßnahme losgehen. Bauherrin ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die die Sporthallen in modularer Bauweise in Amtshilfe für die Bezirke realisiert.

Schulleiterin Kristin Nogai: „Ich freue mich sehr, dass in den nächsten Monaten eine neue und moderne Sporthalle gebaut wird, die auch der steigenden Schülerzahl gerecht wird und frei von Schimmel und Asbest ist. Die Schülerinnen und Schüler werden dann viel Platz für die so wichtige körperliche Betätigung haben.“

Bis zur Fertigstellung der modernen Dreifeldsporthalle findet der Schulsport vor allem auf dem Sportplatz an der Daumstraße statt und zum Teil in der noch verbliebenen zweiten Sporthalle der Grundschule statt. Doch auch für die gibt es bereits andere Pläne, wie Bezirksbürgermeister und Schul- und Sportstadtrat Helmut Kleebank erläutert:
„Das denkmalgeschützte Gebäude soll in den kommenden Jahren zum Mehrzweckraum umgebaut werden, bestenfalls mit einer zusätzlichen Mensa, um die Mittagessenversorgung an diesem Standort langfristig noch weiter zu optimieren.“

09.11.2020 // Erweiterung und Umbau der Wolfgang-Borchert-Schule

Bau des Erweiterungsbaus Wolfgang-Borchert-Schule
Bild: Bezirksamt Spandau

Die derzeit auf zwei Standorte aufgeteilte Schulgemeinschaft der Wolfgang-Borchert-Schule soll in einem zeitgemäßen Schulkomplex zusammengeführt werden. Dazu wird die Schule mit einem Gebäude für eine Mensa sowie dringend benötigte moderne Fachräume, erweitert. Zusammen mit den Bestandsgebäuden entsteht so ein geschützter Innenhof. Das Vorhaben ist eines von 10 Neubauten der 1. Tranche der Berliner Schulbauoffensive.

Obwohl das im November geplante Richtfest für den Erweiterungsbau der bereits bestehenden Wolfgang-Borchert-Schule auf Grund des derzeitigen Infektionsgeschehens ausfallen muss, würdigen Bauherrin, Bedarfsträgerin, Bezirk und spätere Nutzerinnen und Nutzer den Baufortschritt.

Wie auch die anderen Schulgebäude der 1. Tranche der Berliner Schulbauoffensive (BSO) ist der Entwurf dieses Schulbaus Ergebnis eines Wettbewerbsverfahrens. Der Entwurf des Kölner Architekturbüros mvm+Starke erweitert die Schule mit einem individuell an das Grundstück angepassten Baukörper.

Die 644 Schülerinnen und Schüler weichen während der Bauphase auf eine ruhige Pausenfläche auf der Rückseite des Bestandsgebäudes aus, bis ihr zukünftiger Schulhof fertiggestellt ist. Danach wird auch diese Fläche neugestaltet und mit einem Sportfeld ausgestattet.

Trotz der aktuell schwierigen Situation konnte mit dem Generalunternehmer eine Fertigstellung zu Ende 2021 vereinbart werden. Sofern die weltweite Pandemielage in den nächsten Monaten weiterhin nicht zu Lieferverzögerungen von Baumaterialien oder zu Arbeitskräftemangel führt, kann der Erweiterungsbau ab Anfang 2022 genutzt werden.

Die Gesamtkosten werden voraussichtlich 25 Mio. Euro betragen.

21.08.2020 // Eröffnung des 6. Spandauer MEB an der Grundschule an der Pulvermühle

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Mit einer symbolischen Schlüsselübergabe an die Schulgemeinschaft wurde heute der Modulare Ergänzungsbau (MEB) der Grundschule an der Pulvermühle feierlich eröffnet. Zu Gast war neben Spandaus Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank auch die Staatssekretärin Beate Stoffers aus der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie.

Schlüsselübergabe für den MEB der Grundschule an der Pulvermühle
Bild: BA Spandau

Bauherrin ist die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, die die Modularen Ergänzungsbauten unter der Bedarfsträgerschaft der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie berlinweit für die Bezirke realisiert. Der Budgetrahmen von 5.620.000 Euro konnte eingehalten werden.

Dank der Punktlandung der Fertigstellung zum Schuljahresbeginn ist die Einrichtung von zwei zusätzlichen ersten Klassen als sogenannte „Vorläuferklassen“ für den zum Schuljahr 2023/24 anvisierten Grundschulneubau in der Goltz-/Mertensstraße nun auch räumlich sichergestellt. Begründung findet diese schulorganisatorische Maßnahme in den stark ansteigenden Schülerzahlen in den Schulplanungsregionen Haselhorst und Hakenfelde aufgrund zahlreicher Wohnungsbauvorhaben.

07.07.2020 // Finanzierung für das Mensa-Modul am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium gesichert

“Die Finanzierungsfrage zum Bau des neuen Mensa-Moduls am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium ist geklärt“, so Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. „Damit ist der letzte große Stolperstein zur Errichtung des geplanten Container-Bauwerks aus dem Weg geräumt, sodass die Umsetzung der Maßnahme umgehend beginnen kann.“

Am 3. Juli 2020 ging im Bezirksamt Spandau die Zustimmung der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie zur Bereitstellung der finanziellen Mittel aus dem Mensabauprogramm ein, das im Zuge der Einführung des kostenbefreiten Schulmittagessens auf den Weg gebracht worden war.

Mit der nun erfolgten Finanzierungsfreigabe für die Mensa am Freiherr-vom-Stein-Gymnasium kann die Maßnahme in die Ausschreibung gehen. Rund 1,1 Millionen Euro soll die Interimslösung kosten. Langfristig ist der Umbau der alten Sporthalle zu einer Mensa geplant.

08.06.2020 // Grundsteinlegung für die Wolfgang-Borchert-Schule

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Am heutigen Montag, 8. Juni 2020, wurde im Beisein von Katrin Lompscher, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen, Sandra Scheeres, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, und Helmut Kleebank, Bezirksbürgermeister von Spandau, die feierliche Grundsteinlegung des Erweiterungsbaus der Wolfgang-Borchert-Schule in Berlin-Spandau gefeiert. Aufgrund der derzeitigen Covid-19-Pandemie fand der Festakt unter strikter Einhaltung aller Abstands- und Hygienevorschriften und lediglich im kleinen Kreis statt.

Der Erweiterungsbau der Wolfgang-Borchert-Schule ist einer von zehn Neubauten der 1. Tranche der Berliner Schulbauoffensive und wird durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen in Amtshilfe für den Bezirk Spandau realisiert. Bereits im Jahr 2016 wurde entlang des Falkenseer Damms ein Modularer Ergänzungsbau (MEB) mit zwölf Unterrichtsräumen auf dem Grundstück errichtet.

Grundsteinlegung Erweiterungsbau Wolfgang-Borchert-Schule Spandau
Bild: BA Spandau

Wie auch die anderen Schulgebäude der 1. Tranche der BSO ist die Wolfgang-Borchert-Schule Ergebnis eines Wettbewerbsverfahrens. Der Entwurf des Kölner Architekturbüros mvm Starke erweitert die Schule durch einen individuell an das Grundstück angepassten Baukörper um eine Mensa und dringend benötigte moderne Fachräume und bildet dabei mit den Bestandsgebäuden einen geschützten Hof. So soll die derzeit auf zwei Standorte aufgeteilte Schulgemeinschaft mit rund 600 Schülerinnen und Schülern in einem zeitgemäßen Schulkomplex zusammengeführt werden. Dieser ermöglicht nach Fertigstellung ein Aufwachsen der Schülerzahlen auf rund 780 im Zuge der Einführung einer Sekundarstufe II.

Obwohl auch im Baustellenbetrieb die geltenden Pandemiebestimmungen eingehalten werden, schreitet der Baufortschritt gut voran. Trotz der aktuell schwierigen Situation konnte mit dem Generalunternehmer eine Fertigstellung zu Ende 2021 vereinbart werden. Sofern die weltweite Pandemielage in den nächsten Monaten nicht zu Lieferverzögerungen von Baumaterialien, oder zu Arbeitskräftemangel führt, ist derzeit davon auszugehen, dass der Erweiterungsbau ab Anfang 2022 genutzt werden kann.

Die bewilligten Kosten gemäß erweiterter Vorplanungsunterlage betragen 22,2 Mio. Euro.

Bildmaterial zur Veranstaltung finden Sie unter folgendem Download-Link:

Bildmaterial zur Grundsteinlegung Wolfgang-Borchert-Schule Spandau

ZIP-Dokument

15.05.2020 // Nutzungsbeginn für den neuen MEB der Peter-Härtling-Grundschule

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„Die ursprünglich geplante Einweihungsfeier muss angesichts der derzeitigen Kontaktbeschränkungen zwar leider ausfallen, das schmälert jedoch nicht die Freude über den neuen modularen Ergänzungsbau (MEB) an der Peter-Härtling-Grundschule, der ab sofort von der Schulgemeinschaft genutzt werden kann“, so Bezirksbürgermeister und Schulstadtrat Helmut Kleebank.

Die effektive Bauzeit für die Errichtung des barrierefreien Dreigeschossers durch die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen betrug rund acht Monate – inklusive der weitgehenden Fertigstellung der dazugehörigen Außenanlagen. Nun wurde die bauaufsichtliche Nutzungsfreigabe für den MEB erteilt.

Damit stehen der Schule ab sofort 12 zusätzliche allgemeine Unterrichtsräume, ausgestattet mit modernen Whiteboards, sowie weitere für den Schulbetrieb notwendige Räumlichkeiten zur Verfügung.
Die räumliche Kapazität der bislang – mit Ausnahme der 4. Jahrgangsstufe – 3-zügig organisierten Grundschule in der Flankenschanze 20, 13585 Berlin erhöht sich dadurch zum kommenden Schuljahr 2020/21 auf etwa 4 Züge (ca. 576 Plätze). Das zusätzliche Platzangebot wird sowohl kurz- als auch langfristig der Deckung des Platzbedarfs aufgrund wachsender Schülerzahlen in der Region Spandau-Mitte dienen. Doch schon jetzt erleichtert die erweiterte Raumkapazität die Organisation der schrittweisen Schulöffnung unter Berücksichtigung der geltenden Abstandsregeln an der Peter-Härtling-Grundschule.

Die Baukosten für den MEB an der Peter-Härtling-Grundschule belaufen sich auf insgesamt rund 3,5 Millionen Euro.

07.05.2020 // Baufortschritt an der Grundschule am Windmühlenberg

Neuer Schulraumcontainer für die Grundschule am Windmühlenberg
Bild: BA Spandau

Während in den Schulfluren wochenlang gähnende Leere herrschte, ist auf dem Außengelände der „Gatower Dorfschule“ einiges passiert: Ab Mitte März erfolgte die Gründung für den langersehnten Containerbau an der Grundschule am Windmühlenberg. Inzwischen sind alle Module der zweigeschossigen Containeranlage geliefert und montiert worden, sodass bereits mit dem Innenausbau begonnen werden konnte.

Geplant ist eine Standdauer von fünf Jahren. In dieser Zeit wird der Schulraumcontainer die erforderliche Ausgleichsfläche bereitstellen, um zunächst den maroden Anbau des Schulgebäudes abreißen und durch einen Neubau ersetzen zu können, ehe es im nächsten Schritt mit der Gesamtsanierung und Erweiterung der Schulanlage losgeht.

Dafür stehen in dem leuchtend roten Baukörper mit einer Bruttogeschossfläche von rund 970 Quadratmetern künftig 8 Unterrichts- und 2 Teilungsräume sowie Sanitärräume zur Verfügung. Das barrierefrei zugängige Erdgeschoss ist zudem mit einem behindertengerechten WC ausgestattet. Beheizt wird der Container elektrisch in Verbindung mit zwei Luft-/Wärmepumpen. Für den nötigen Wärmeschutz im Sommer soll ein zusätzliches Trapezblechdach sorgen.

Zuständige Baudienststelle ist das bezirkliche Hochbauamt der Serviceeinheit Facility Management. Der verantwortliche Bezirksstadtrat Andreas Otti freut sich auf eine baldige Übergabe an den Bedarfsträger.
Die Kosten für den Ankauf und die vollständige Errichtung des Containers – inklusive aller Leitungsarbeiten, der Herstellung von Sickerschächten und dem Einbau einer Hebeanlage im Schulgebäude – belaufen sich auf rund 1,86 Millionen Euro.

15.01.2020 // Grundsteinlegung der Typensporthalle am Lily-Braun-Gymnasium

Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive – dem größten Investitionsprojekt dieser Legislatur – werden überall in Berlin nicht nur Schulen saniert und neu gebaut, sondern auch Sporthallen errichtet. Für dieses „Schulsporthallen Schnellbauprogramm“ fiel heute bei der Grundsteinlegung der ersten sog. Typensporthalle am Lily-Braun-Gymnasium in Berlin-Spandau der offizielle Startschuss.

Die feierliche Veranstaltung fand im Beisein der Senatorin für Bildung, Jugend und Familie, Sandra Scheeres, des Bezirksbürgermeisters im Bezirk Spandau, Helmut Kleebank, sowie des Leiters des Bereichs Hochbau für Inneres, Sport und Justiz der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, Gerhard Lutz, statt. Rund neun Millionen Euro kostet der Bau der modernen Drei-Feld-Sporthalle mit einer Galerie für etwa 60 Zuschauerinnen und Zuschauer am Lily-Braun-Gymnasium. Die Fertigstellung der Halle ist bereits für Anfang 2021 geplant.

Berlinweit entstehen im Rahmen des „Schulsporthallen Schnellbauprogramms“ baugleiche Dreifeldsporthalle als Typenbau. Aufgrund ihres hohen Vorfertigungsgrades und ihrer Modulbauweise lassen sich diese schnell, wirtschaftlich und nachhaltig errichten.

Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen baut die Sporthallen im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive jeweils in Amtshilfe für die Bezirke. Bedarfsträger ist die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bzw. die Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Allein im Bezirk Spandau werden an insgesamt drei Schulstandorten Typensporthallen errichtet: Neben dem Lily-Braun-Gymnasium entstehen sie am Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium und der Bernd-Ryke-Grundschule.

12.11.2019 // Baubeginn für Berlins erste Typensporthalle am Lily-Braun-Gymnasium

Baubeginn der berlinweit ersten Typensporthalle am Lily-Braun-Gymnasium
Bild: BA Spandau

Im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive werden in den kommenden Jahren berlinweit baugleiche Typensporthallen mit Dreifachteilung entstehen. Der Vorteil: Aufgrund ihres hohen Vorfertigungsgrades und ihrer Modulbauweise lassen sich diese schnell, wirtschaftlich und nachhaltig errichten. In Spandau wurde nun am Lily-Braun-Gymnasium mit dem Bau der ersten Typensporthalle begonnen.

Damit fällt der offizielle Startschuss für das Typensporthallen-Programms in dessen Rahmen in Berlin an unterschiedlichen Standorten in den kommenden Jahren in einer ersten Tranche insgesamt neun modulare Sporthallen entstehen. Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen baut die Sporthallen im Rahmen der Schulbauoffensive jeweils in Amtshilfe für die Bezirke. Bedarfsträger ist die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie bzw. die Senatsverwaltung für Inneres und Sport. Allein im Bezirk Spandau plant die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen an insgesamt drei Schulstandorten den Bau solcher Typensporthallen: Neben dem Lily-Braun-Gymnasium entstehen sie an der Bernd-Ryke-Grundschule und dem Carl-Friedrich-von-Siemens-Gymnasium.

Rund neun Millionen Euro kostet der Bau der modernen Drei-Feld-Sporthalle mit einer Galerie für etwa 60 Zuschauerinnen und Zuschauer am Lily-Braun-Gymnasium. Die feierliche Grundsteinlegung ist für Januar 2020 geplant. Mit der Fertigstellung der Halle ist Anfang 2021 zu rechnen.

07.10.2019 // Meilenstein für die Grundschule am Windmühlenberg

Grundschule am Windmühlenberg in Gatow
Bild: BA Spandau

Vor knapp 10 Jahren noch waren die Schülerzahlen im Ortsteil Gatow derart rückläufig, dass kurzzeitig sogar eine Schließung der Grundschule am Windmühlenberg im Raum stand. Doch durch das starke Bevölkerungswachstum der letzten Jahre in dieser Region besteht nun vielmehr die Notwendigkeit, die Schule von bisher 1,5 auf 2 Züge auszubauen. Bisher war die Finanzierung der umfassenden Sanierungs- und Erweiterungsmaßnahme an diesem Schulstandort jedoch nur zum Teil sichergestellt, unter anderem durch Mittel aus dem sogenannten „Sondervermögen Infrastruktur Wachsende Stadt und Nachhaltigkeitsfonds“ (SIWANA) sowie Mittel aus dem Investitionsprogramm des Bezirks.
Am Dienstag gab die Senatsverwaltung für Finanzen nun grünes Licht für die vom Bezirk beantragte Aufstockung der SIWANA-Mittel auf rund 8,55 Millionen Euro, um die Finanzierung der gesamten Maßnahme sicherzustellen.

Diese umfasst in einem ersten Schritt den Abriss des maroden Anbaus aus dem Jahr 1984 und die Errichtung eines Ersatzbaus. Während dieser Bauphase soll ein Containerbau auf dem Schulgelände die notwendigen Ausgleichsflächen bereitstellen. Im nächsten Schritt sind die Sanierung und der barrierefreie Umbau des Bestandsgebäudes vorgesehen sowie die anschließende Errichtung eines Erweiterungsbaus mit Mensa, Verteilerküche und ausreichend Räumen für die ergänzende Förderung und Betreuung (Hort). Der bisher für den Hortbetrieb genutzte Standort Alt-Gatow 54 soll nach dem Umzug auf das Schulgelände wieder seiner ursprünglichen Nutzung als Kindertagesstätte zugeführt werden.

Bis voraussichtlich zum Schuljahr 2025/2026 wird ein zweistelliger Millionenbetrag in den Umbau und die Erweiterung der Grundschule am Windmühlenberg fließen. “Damit sind die Weichen gestellt zur Realisierung einer weiteren großen bezirklichen Schulbaumaßnahme im Rahmen der Berliner Schulbauoffensive” so Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank.

11.09.2019 // Einweihung des neuen Schulcontainers der Christoph-Földerich-Grundschule

Schulleiterin Maitri Grimm und Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank bei der symbolischen Schlüsselübergabe
Bild: BA Spandau

Mit einer kleinen Feierstunde hat die Christoph-Földerich-Grundschule am 10. September ihren neuen Containerbau auf dem Schulgelände eingeweiht. Auf drei Geschossen bietet das Bauwerk ab sofort nicht nur Platz für eine großzügige Mensa, in der das kostenlose Schulmittagessen sichergestellt werden kann, sondern auch mehrere modern ausgestattete Teilungs- und Betreuungsräume für Schule und Nachmittagsbetreuung.

Etwa zwei Jahre brauchte es von der Bedarfsanmeldung für das Hortgebäude bis zum fertigen Bau, der für rund 1,7 Millionen Euro realisiert werden konnte.

In einer kurzen Ansprache brachte Schulleiterin Maitri Grimm ihre Freude zum Ausdruck: „Abgesehen davon, dass es mit der Umsetzung so schnell geklappt hat, finde ich auch, dass unser neues Gebäude unfassbar schön geworden ist“.

Davon durfte sich im Rahmen der Feierlichkeiten auch Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank überzeugen. „An diesem Beispiel zeigt sich auch, wie gut die Kommunikation zwischen Schule, Schulamt und Baudienststelle funktioniert hat“, so Kleebank. Ein großer Dank gehe daher auch in Richtung der Serviceeinheit Facility Management des Bezirksamtes, die maßgeblich an der Umsetzung der Maßnahme beteiligt war.

Mit dem Containerbau ist ein weiterer Schritt zur Sanierung des Schulstandortes in der Spandauer Wilhelmstadt geschafft. Mittelfristig sind der Neubau einer Sporthalle und im Anschluss der Umbau der alten Sporthalle zu einer Mensa geplant.

27.08.2019 // Fassade der denkmalgeschützten Sporthalle der Christoph-Földerich-Grundschule in neuem Glanz

Fassade der denkmalgeschützten Sporthalle der Christoph-Földerich-Grundschule
Bild: BA Spandau

Die Berliner Schulbauoffensive bedeutet auch, viele kleine Schritte zu gehen. An der Christoph-Földerich-Grundschule im Ortsteil Wilhelmstadt wird das besonders deutlich: In mehreren Bauabschnitten über einige Jahre hinweg ist es nun gelungen, die Fassade der denk-malgeschützten Sporthalle mit einem neuen Farbanstrich nach historischem Befund zu versehen. Die schrittweise Umsetzung der Maßnahme hing maßgeblich mit den Möglichkeiten der Finanzierung in den zurückliegenden Jahren zusammen. Mit Abschluss der Arbeiten wird das Erscheinungsbild der Sporthalle jetzt wieder dem einer zeitgemäßen Schule gerecht.

“Mit dem Anstrich der Fassade ist ein kleiner Schritt zur Schulsanierung der Christoph-Földerich-Grundschule erfolgreich beendet. Derzeit finden die Schadstoffsanierung und der abschließende Abriss der Waschbeton-Gymnastikhalle statt. Mittelfristig ist geplant einen Neubau einer Sporthalle zu errichten und die alte Sporthalle dann zu einer Mensa umzubauen. Als Übergangslösung wird derzeit ein Container für den Hortbereich und die Mensa er-richtet“, so Bezirksbürgermeister Helmut Kleebank. „An diesem Standort braucht der Bezirk einen langen Atem bis ein qualitativ hochwertiger und sanierter Schulstandort zur Verfügung steht. Die ersten Schritte sind aber gemacht.”