Aktuelle Informationen der Suchtprävention

Schüler mit Daumen hoch

Fit für die Straße 2026

Vom 16. bis 17. November 2026 findet wieder die interaktive Veranstaltungsreihe zur Sucht- und Verkehrsunfallprävention „Fit für die Straße“ in Lichtenberg statt. Austragungsort ist das Gelände und die Aula der Max-Taut-Schule am Nöldnerplatz. Das Ziel der Veranstaltung ist, den Jugendlichen verantwortungsvolles Handeln, wie zum Beispiel kein Alkohol am Steuer, in der Schule, in der Schwangerschaft oder im Beruf, nahe zu bringen und gleichzeitig für eine alkohol- und drogenfreie Teilnahme am Straßenverkehr zu sensibilisieren. Circa 540 Auszubildende verschiedener Berufsschulklassen erhalten an zahlreichen Ständen durch interaktive Methoden Informationen zum Thema Alkohol und Drogen. Fahrsimulatoren vermitteln einen realistischen Einblick in die Welt des Autofahrens und der Blick durch die „Rauschbrille“ ermöglicht eine lebendige Erfahrung, wie der Alkoholkonsum das eigene Fahrverhalten beeinträchtigen kann.
Der E-Scooter-Parcours unter dem Motto „Sei schlau – fahr nicht blau!“ der Polizei soll den Jugendlichen den richtigen Umgang im Straßenverkehr mit den modernen Fahrzeugen näher bringen. In Erste-Hilfe-Übungen und beim Drogenquiz können die Jugendlichen ihr Wissen testen. Als Alternative zu alkoholischen Getränken, können die Jugendlichen erlernen, wie schmackhafte alkoholfreie Cocktails zubereitet werden und diese natürlich ebenfalls testen. Die Aktion „Fit für die Straße“ ist Teil der berlinweiten Kampagne zur Suchtprävention „Na klar“ der Bezirke und der Fachstelle für Suchtprävention und wird von der Suchthilfekoordination der Organisationseinheit für Qualitätsentwicklung, Planung und Koordination des öffentlichen Gesundheitsdienstes (QPK) des Bezirksamtes Lichtenberg in Kooperation mit multiprofessionellen Teams der Polizei Berlin, dem Malteser Hilfsdienst, dem Jugendamt und der Sportjugend Berlin durchgeführt.

Game-Controller und blaues Licht

Neueröffnung Präventionszentrum für Verhaltenssüchte

Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege teilt mit, dass am 20.03.2024 eine neue Anlaufstelle für Suchtprävention: das Präventionszentrum zur Vorbeugung von Verhaltenssüchten in Berlin eröffnet hat. Die Ziele des Zentrums sind
  • eine breite Öffentlichkeitsarbeit, um die Bevölkerung für die Risiken exzessiven Verhaltens zu sensibilisieren
  • die Entwicklung und Förderung von Präventionsmaßnahmen
  • die Zusammenarbeit mit anderen Akteurinnen und Akteuren, einschließlich der Koordination des Berliner Landesprogramms für Verhaltenssüchte

Das neue von der pad gGmbH ins Leben gerufene Präventionszentrum wird sich zunächst auf die Themen Glücksspiel, Gaming, Social Media-Sucht sowie zwanghaftes Shopping und die exzessive Nutzung von Online-Pornografie konzentrieren.
Das Landesprogramm Verhaltenssüchte wird im Auftrag der Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege durchgeführt. Die pad gGmbH ist mit der Programmkoordination beauftragt.

Kontakt:
Präventionszentrum für Verhaltenssüchte Berlin | pad gGmbH
Leitung: Sophie Schmid
Schivelbeiner Str. 6, 10439 Berlin
Tel. 030 – 84 52 21 12
www.pzvs.berlin
info@pzvs.berlin

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