Mini-Diskos in Berliner Telefonzellen

Mini-Diskos in Berliner Telefonzellen

Es sind die wohl kleinsten Diskos Berlins: An drei Orten in der Hauptstadt können Partygänger Telefonzellen als Tanzflächen nutzen.

  • Eine Teledisko© dpa
    In der «teledisko» kann der Besucher sein Lieblingslied auswählen. Foto: Gregor Fischer
  • Disco-Telefonzelle© dpa
    Eine «teledisko» steht am 21.02.2016 auf dem RAW-Gelände in Berlin. Die Initiatoren der «teledisko» bezeichnen die umgebaute Telefonzelle selbt als «kleinste Disko der Welt».
  • Disco-Telefonzelle© dpa
    Eine «teledisko» steht am 21.02.2016 auf dem RAW-Gelände in Berlin. Die Initiatoren der «teledisko» bezeichnen die umgebaute Telefonzelle selbt als «kleinste Disko der Welt».
  • Disco-Telefonzelle© dpa
    Eine «teledisko» steht am 21.02.2016 auf dem RAW-Gelände in Berlin. Die Initiatoren der «teledisko» bezeichnen die umgebaute Telefonzelle selbt als «kleinste Disko der Welt».
Die «Telediskos» seien eine Gegenbewegung zu den gewöhnlichen Ausgehzielen, erklärt Benjamin Uphues, einer der beiden Geschäftsführer der Teledisko GmbH. «In vielen Berliner Clubs ist die Musik so empathielos geworden und das ist bei uns eben anders.»

«Telediskos»: Für zwei Euro gibt's das Lieblingslied

In den mit Licht- und Musikanlage ausgestatteten Telefonzellen kann nämlich jeder Besucher gegen einen Betrag von zwei Euro sein Lieblingslied auswählen. Für vier Euro gibt es ein Foto dazu, für sechs Euro ein Video von der Mini-Party. Die Telefonzellenpartys hätten aber noch einen weiteren Vorteil, sagt Uphues: «Hier kann ich mir selbst aussuchen, mit wem ich tanzen möchte.»

Standorte: RAW-Gelände und «Kater Blau»

Zwei «Telediskos» stehen seit 2014 im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg auf dem RAW-Gelände und im Nachtclub «Kater Blau» (Stand: 23. Februar 2016). Die dritte Zelle hat keinen festen Standort und kann von Veranstaltern gebucht werden. Anfangs seien die Mini-Diskos nur selten genutzt worden, doch mittlerweile erfreuten sie sich großer Beliebtheit, erzählt Uphues. «Die Leute haben gemerkt, dass sie die Zellen nicht nur anschauen, sondern auch mit ihnen interagieren können.»
Ampelmännchen
© Ampelmann GmbH

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Quelle: dpa

| Aktualisierung: 23. Februar 2016