Störche in Brandenburg

Störche in Brandenburg

In keinem Bundesland gibt es mehr Störche als in Brandenburg. Die stolzen Vögel mit einer Flügelspannweite von über zwei Metern und dem hübschen schwarzweißen Federkleid finden in den Feuchtgebieten und auf den Wiesen in der Mark noch genügend Nahrung für sich und die Aufzucht ihrer Jungen. Beobachten kann man Meister Adebar zwischen Mitte März und Ende August.

  • Storch in Brandenburg© dpa
    Ein Weißstorch am blauen Himmel über Sieversdorf im Land Brandenburg.
  • Storch bei der Landung© dpa
    Zwischen Mitte März und Anfang April kommen die Störche aus ihren Überwinterungsgebieten zurück und landen auch in Brandenburg, um sich zu paaren und ihre Jungen aufzuziehen. Manche Störche waren allerdings nie weg: In milden Wintern finden sie auch auf den Wiesen in der Mark genügend Nahrung.
  • Weißstorch in Brandenburg© dpa
    Ein Weißstorch mit Gras als Nistmaterial im Schnabel. Störche sind gesellige Vögel, die sich auch in der Nähe menschlicher Siedlungen niederlassen. Sie fressen Frösche, Reptilien, Insekten und Weichtiere. Das Weibchen legt zwischen zwei und sieben Eiern, die von beiden Eltern bebrütet werden.
  • Weißstörche in Brandenburg bei der Paarung© dpa
    Viel Geflatter und Geklapper: Die Brutzeit der Weißstörche erstreckt sich von Anfang April bis Anfang August. Das Schnabelklappern ist Teil des Balzrituals. Aber auch zur Begrüßung des Partners am Nest und zur Verteidigung gegen die Konkurrenz wird ordentlich Krach gemacht.
  • Storch mit Nachwuchs in Rühstädt© dpa
    Ist der Nachwuchs erstmal da, wird es eng im Nest - so wie hier in Rühstädt. Bis die Storchenküken flügge werden, vergehen etwa 60 Tage.
  • Storchendorf Rühstädt© picture-alliance / dpa
    "Storchenversammlung" auf dem Dach eines alten Kuhstalls im brandenburgischen Rühstädt. Nirgendwo in Deutschland nisten so viele Störche auf so engem Raum wie in dem Dorf in der Prignitz. Zu der Konzentration kommt es deshalb, weil der Lebensraum der Störche ingesamt schrumpft. Mehr dazu:Storchendorf Rühstätt
  • Storchennest in Biegen© dpa
    Ein Storch füttert im Nest im brandenburgischen Biegen im Landkreis Oder-Spree seine Küken. Brandenburg ist NABU-Angaben zufolge das storchenreichste Bundesland. Hier leben etwa 1.400 Storchenpaare der Gesamtpopulation von insgesamt rund 4.000 in ganz Deutschland.
  • Jungstörche im Spreewald© picture-alliance / dpa
    Vier Jungstörche halten aus ihrem Nest in Naundorf nahe der Spreewaldgemeinde Burg heraus Ausschau nach den Storcheneltern mit den frischen Fröschen von der Wiese.
  • Storchennest auf Dorfkirche Linum© picture-alliance / dpa
    Ein Storch füttert seine Jungen im Nest hoch auf dem Kirchturm der Backstein-Dorfkirche von Linum, einem Ortsteil der Gemeinde Fehrbellin zwischen Kremmen und Neuruppin.
  • Störche auf einem Nest in Linum© TMB-Fotoarchiv/Boettcher
    Ein Storchenpaar auf dem Nest, das sich auf dem Hausfirst auf einem alten Schornstein des Storchendorfes Linum befindet. Jährlich brüten rund 15 Storchenpaare in Linum. Mehr dazu:Storchendorf Linum
  • Aufbruch der Störche© dpa
    Störche gehören zu den Zugvögeln, die sich bereits von Mitte bis Ende August auf den Weg Richtung Süden machen. Die Jungstörche starten ein bis zwei Wochen früher als die Altvögel.
  • Fliegender Storch© dpa
    Ab in den Süden: Die Störche aus Brandenburg gehören zu den "Westziehern". Sie überwintern auf der Iberischen Halbinsel und in Nordafrika bevor sie im Frühjahr ihre Reise Richtung Brandenburg antreten.

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