Potsdam - Park Sanssouci (Tour)

Potsdam - Park Sanssouci (Tour)

"Begegnungen mit Friedrich II." heißt diese Tour durch den Schlosspark Sanssouci.

  • Schloss Sanssouci mit Fontäne© Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
    Schloss Sanssouci mit Blick auf die Terrassenanlage und Fontäne
  • Potsdam Tour Sanssouci© www.s-bahn-berlin.de
  • Park Sanssouci: Neues Palais© Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
    Die Ehrenhofseite des Neuen Palais im Park Sanssouci, Potsdam. Foto: Wolfgang Pfauder
  • Schloss Sanssouci: Marmorsaal© Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg
    Der Marmorsaal im Schloss Sanssouci, Potsdam. Foto: Wolfgang Pfauder
  • Schloss Sanssouci in der Abendsonne© picture-alliance/ ZB
    Dunkle Wolken dräuen über dem Schloss Sanssouci in Potsdam.
  • Schloss Sanssouci, Potsdam© TMB-Fotoarchiv/Boettcher
    Schloss Sanssouci - Sommerschloss von Friedrich II. dessen Bau er 1745 seinem Architekten Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff in Auftrag gab. Blick über die grosse Fontäne zur Haupttreppe, die von den Weinbergterrassen flankiert wird.
  • Park Sanssouci© Franziska Delenk
    Chinesisches Haus im Schlosspark
  • Potsdam: Schloss Sanssouci© picture alliance / dpa
    Blick auf das Schloss Sanssouci mit den Weinbergterrassen und weitläufigen Parkanlagen im Herbst.
  • Potsdam: Park Sanssouci - Neue Orangerie© picture alliance / dpa
    Blick auf das Orangerieschloss (auch Neue Orangerie genannt) im herbstlichen Park Sanssouci in Potsdam.
  • Schloss Sanssouci© Franziska Delenk
    Kolonnaden um den Ehrenhof des Schlosses
  • Orangerieschloss© dpa
    Die Orangerie in Sanssouci.
Rund 250 Jahre lang war Potsdam neben Berlin die zweite Residenzstadt der Hohenzollern. Vor allem ein Name aus dieser Herrscherfamilie ist mit der Stadt verbunden: Friedrich II., »der Große«. Mit dem Park Sanssouci hat er der Nachwelt ein Ensemble von Gärten und Schlossbauten hinterlassen, das entzückt und beeindruckt.

Potsdam Tour Sanssouci
www.s-bahn-berlin.de

Schloss Sanssouci

Fahren Sie mit dem Bus 695, der »Schlösserlinie«, bis zur Haltestelle Schloss Sanssouci. Eine breite Treppe führt Sie zum Schloss Sanssouci. Gleich links, unweit der Stirnseite des Schlosses, befindet sich das Grab des Königs (1). Hier, auf der obersten Stufe der Weinbergterrassen vor der Südseite des Schlosses, gibt es die schönsten Ausblicke hinunter auf die Terrassenanlage mit der großen Fontäne.

Sehen Sie sich das Schloss (2) von allen Seiten an. Der Eingang für Schlossbesichtigungen ist auf der nördlichen Seite. Schloss Sanssouci war ganz auf die persönlichen Bedürfnisse des Königs Friedrich II. zugeschnitten. Es blieb fast 40 Jahre sein bevorzugter Aufenthaltsort, hier fanden die berühmten Tafelrunden statt, hier erklangen die Flötenkonzerte und hier starb er auch.

Die in der Zeit nach Friedrich II. entstandenen Flügelbauten beherbergen Hofdamenwohnungen und eine Schlossküche. Beide können in der Saison besichtigt werden.

Bildergalerie und Chinesisches Haus

Rechts und links des Schlosses stehen zwei ähnlich dimensionierte Bauten: Die Bildergalerie (3) beherbergt eine Gemäldesammlung zum italienischen und flämischen Barock und gilt als frühester Museumsbau auf deutschem Boden. Das Schloss Neue Kammern (4) enthielt Gästewohnungen des Königs. Vorbei am Sizilianischen Garten führt der Weg quer durch den Park Sanssouci. Unser Ziel aber ist das Chinesische Haus (5). Am Rande seines Gartens ließ sich Friedrich II. einen Pavillon bauen, der die Begeisterung für die fernöstliche Exotik ausdrückt.

Neues Palais mit Freundschafts- und Antikentempel

Auf verschlungenen Wegen kommen Sie auf die Hauptallee zurück. Am Ende sehen Sie bereits das Neue Palais, das größte Schloss der gesamten Anlage. Zuvor sollten Sie aber die beiden Tempel am Weg beachten: Freundschaftstempel (6) und Antikentempel (7). Das Neue Palais (8) bietet großartige Innenräume: Grottensaal, Marmorsaal und Schlosstheater. Unter Friedrich II. Gästeschloss, diente es dem letzten deutschen Kaiser als Sommerresidenz. Gegenüber dem Neuen Palais stehen die Communs (9), repräsentative Wirtschaftsgebäude, die heute der Universität Potsdam zur Verfügung stehen.

Belvedere auf dem Klausberg

Immer wieder haben die Schöpfer der Potsdamer Kulturlandschaft Orte geschaffen, die herrliche Ausblicke bieten: Das Belvedere auf dem Klausberg: Friedrich II. ließ 1772 oberhalb eines Weinberges den Aussichtspavillon als Schlusspunkt des Ensembles von Sanssouci errichten. Den Besuchern zu Füßen liegt der westliche Teil des Parks Sanssouci.

Orangerie und Galerie der Historischen Mühle

Die Galerie zwischen den beiden Türmen des Orangerieschlosses: Zehn Jahre lang – von 1851 bis 1861 – wurde an diesem Riesenbau im italienischen Stil gearbeitet. Der Blick von hier aus reicht weit ins Havelland hinein und auf das Krongut Bornstedt.
Die Galerie der Historischen Mühle. 1791 erbaut, 1861 zum Denkmal erklärt, 1945 ausgebrannt und 1993 wiedererrichtet. Ihr Mahlwerk aus dem 19. Jahrhundert ist voll funktionsfähig.
Der Normannische Turm. Auf dem Ruinenberg stand bereits ein Ensemble künstlicher Ruinen, als Mitte des 19. Jahrhunderts ein Turm hinzugefügt wurde. Er bietet das weite Panorama Potsdams.

Informationen

Anreise:

Mit der Bahn: Potsdam ist mit der S7 oder dem RE1 zu erreichen.

Mit dem Auto: Über die A115 oder die B1 gelangt man von Berlin nach Potsdam.

In der Nähe

Diese Informationen entstammen dem Ausflugsflyer "Potsdam" der S-Bahn Berlin. Die Ausflugstipps sind Bestandteil der S-Bahn-Ausflugsflyer (Erstellung durch Kontur GbR). Die S-Bahn-Ausflugsflyer sind in allen S-Bahn-Kundenzentren kostenlos erhältlich.

Quelle: S-Bahn Berlin

| Aktualisierung: 10. Oktober 2016