#jerechtichkeit - Dein Karrierenewsletter der Berliner Justiz - Dezember 2024

Headerbild für Dezember 2024 - Schneelandschaft

Endspurt 2024

Willkommen zu unserem Dezember-Newsletter! Auch bei uns kehrt langsam die winterliche Ruhe ein – aber bevor wir das Jahr ausklingen lassen, haben wir noch ein paar spannende Einblicke für euch. Diesmal nehmen wir den Beruf des/der Rechtspfleger unter die Lupe und zeigen, wie das Duale Studium aufgebaut ist. Viel Spaß beim Lesen!

Die Berliner Justiz als Arbeitgeberin

Aktuell sind alle Bewerbungsfenster dicht – aber keine Panik, das ändert sich bald! Dann gibt’s wieder Chancen für die Ausbildung zum/zur Justizhauptwachtmeister/in, zum/zur Justizfachwirt/in
oder für das Duale Studium Rechtspflege. Und wie immer erfahrt ihr hier als Erste, wenn’s soweit ist!

Damit ihr die Warte- und Vorweihnachtszeit sinnvoll nutzt, stellen wir euch in der Zwischenzeit die Berufe genauer vor. Heute im Rampenlicht: der Beruf des/der Rechtspfleger/in und das dazugehörige Duale Studium. Was macht diesen Job so spannend? Spoiler: Ziemlich viel! Bleibt dran, um mehr zu erfahren!

Der/Die Rechtspfleger/in

Gesetzesbücher

Als Rechtspfleger/in bist du mehr als nur ein Rädchen im Justizsystem.
Ob es um Erbsachen, Vormundschaften oder die Überwachung von Betreuer/innen
geht: Du triffst eigenverantwortliche Entscheidungen und sorgst dafür, dass Gerechtigkeit nicht nur ein Wort bleibt.

Dabei bist du in ganz unterschiedlichen Bereichen unterwegs und übernimmst Aufgaben, die früher Richter/innen vorbehalten waren.

Das Beste? In deinen Entscheidungen bist du unabhängig und nur dem Gesetz verpflichtet.

Abwechslungsreich, verantwortungsvoll und weisungsfrei – ein Beruf, der nicht nur fordert, sondern auch richtig viel Sinn macht!

Marie berichtet über das Duale Studium Rechtspflege

Rechtspflegerin mit Büchern

Hallo zusammen,

mein Name ist Marie-Louise und ich bin nun seit fast einem Jahr als Rechtspflegerin bei der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz tätig.

Nach meinem Bachelorabschluss im Bereich der Kommunikationswissenschaften habe ich mich entschieden, das Rechtspflegerstudium zu beginnen. Kennengelernt habe ich den Beruf durch meine Tante, die ebenfalls als Rechtspflegerin tätig war. Zur beruflichen Umorientierung haben mich vor allem zwei Dinge bewogen: Das Interesse an juristischen Themen einerseits und die berufliche Sicherheit andererseits.

Der Studienbeginn fiel dann mitten in die Corona-Pandemie. Allein saßen wir mit unseren Habersäcken vor den Bildschirmen, während uns beispielsweise das Trennungs- und Abstraktionsprinzip erklärt wurde. Mit dem Ende der Pandemie kamen dann die ersten Kontakte zu Mitstudierenden. Wir durften endlich in die Uni! Dank der Vorlesungen und AGs fand man sich nicht nur zu Lerngruppen zusammen, sondern es entstanden auch erste Freundschaften. Und schon stand das Examen vor der Tür: Drei Jahre intensives Pauken sollte sich endlich auszahlen. Nach Tagen des Wartens stand fest: Wir haben geschafft! Nach der sowohl schriftlichen als auch mündlichen Prüfung durften wir uns endlich Rechtspfleger nennen.

Eine letzte Sache stand jedoch noch aus: Die Entscheidung, an welchem Gericht man nun anfangen darf. Oder in meinem Fall eben Verwaltung. Seitdem bin ich Referentin bei der Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz.

Wie man an meinem Beispiel sieht, kann man, wenn man das auch möchte, nicht nur die typischen Rechtspflegertätigkeiten wie Grundbuch- oder Nachlassangelegenheiten wahrnehmen. Langweilig wird es auf jeden Fall nicht!

Vielleicht begegnen wir uns ja irgendwann einmal als Kolleginnen & Kollegen!

Alles zum Schülerpraktika

Die Vorbereitungen für das letzte Praktikum des Jahres laufen auf Hochtouren: Alle Dokumente sind gedruckt, die Giveaways gepackt, und das Rahmenprogramm steht. Morgen geht’s schon los – wir können’s kaum erwarten und freuen uns auf euch!

Und für alle, bei denen es diesmal nicht geklappt hat: Seid nicht traurig. Wir wissen, dass eine Absage enttäuschend sein kann, aber manchmal übersteigen die Bewerberzahlen einfach unsere Kapazitäten. Bleibt dran – vielleicht klappt’s ja beim nächsten Mal.

Erfahrungsbericht aus den Schülerpraktika

Toms Erfahrungsbericht

Toms Erfahrungsbericht

Mein Praktikum im Amtsgericht Köpenick war eine tolle Erfahrung! Besonders beeindruckt hat mich das herzliche Arbeitsklima – hier arbeiten Menschen wirklich als Team zusammen. In der Abteilung für Familiensachen habe ich mich besonders wohl gefühlt und konnte spannende Einblicke in ihre wichtige Arbeit gewinnen. Ein Praktikum, das ich jedem empfehlen kann!

Viola Erfahrungsbericht

Violas Erfahrungsbericht

Mein Praktikum im Amtsgericht Spandau war super spannend! Besonders gefallen hat mir die Zusammenarbeit mit den Betreuern in den verschiedenen Stationen. Jede Station bot neue Einblicke, und es war faszinierend zu sehen, wie vielfältig die Aufgaben hier sind. Ein großes Danke an alle, die mich begleitet haben!

Save the Date - Messen und andere Termine

Mitte November waren wir auf der Messe „Einstieg“ – ein gelungener Abschluss für dieses Jahr. Wie würde der Berliner sagen: Dit war knorke!

Im Dezember und Januar gibt’s keine Messen, also perfekt, um bei typischem Berliner Schmuddelwetter die Bewerbungsunterlagen zu sortieren. Aber keine Sorge, 2025 geht’s wieder los, und hier seid ihr wie immer die Ersten, die Bescheid wissen!

Was gibt's neues auf Instagram?

Auf Instagram hat sich einiges getan – und nein, diesmal reden wir nicht nur über Posts.

Tatsächlich hat sich jemand Neues einfach eingeschlichen! Wir fanden ihn so gut, dass er jetzt unser neuer Social Media Manager ist.
Sein Name? Sascha! Und weil er selbst am besten weiß, was man über ihn erzählen kann, stellt er sich gleich mal selbst vor.

Social Media Manager Sascha Frenzen

Hey, ich bin Sascha Frentzen und seit Anfang November der neue Social-Media-Manager im #TeamDerGerechten am Kammergericht Berlin.

Ich freue mich auf die gemeinsame Zeit und spannende Projekte mit den tollen Menschen im Referat Aus- und Fortbildung. Zukünftig werden wir in den sozialen Medien unser Hauptaugenmerk auf Recruiting und Nachwuchsgewinnung legen, aber selbstverständlich auch weiterhin informativen Content für Interessierte innerhalb und außerhalb der Berliner Justiz bereitstellen.