Cyberattacke

Pressemitteilung vom 19.08.2025

Die Senatsverwaltung für Justiz und Verbraucherschutz teilt mit, dass es nach jetzigem Erkenntnisstand zu einer gezielten Cyberattacke auf einen Arbeitsplatzrechner im Leitungsbereich des Hauses gekommen ist, bei dem auch personenbezogene Daten entwendet wurden. Hierzu zählen auch E-Mails von und an Personen, die mit dem Leitungsstab seit dem 1. Februar 2023 in Kontakt standen.

Beim ersten Verdacht wurden unverzüglich das Landeskriminalamt, das ITDZ, das Cyber Defence Center (CDC) und das Computer Emergency Response Team (CERT) informiert. Der betroffene Rechner sowie mögliche Korrespondenzgeräte sind unmittelbar vom Netz getrennt worden. Es wurden sofort umfangreiche Maßnahmen zu Art, Umfang und Hintergründen der Tat eingeleitet.

Nach jetzigem Stand der Ermittlungen ist ein einzelner Rechner betroffen, von dem auch der Datenabfluss erfolgte. Bisher wurden auch keine weiteren Fälle von schädlichem Datenverkehr festgestellt. Auch externe IT-Systeme sind nach bisherigem Stand nicht betroffen.

Die Senatsverwaltung ist weiterhin vollumfänglich arbeitsfähig.

Weitere Informationen werden zu gegebener Zeit übermittelt.