© dpa
Gedenkstätten & Denkmäler
Die wechselvolle Geschichte Deutschlands spiegelt sich auch in Berlin wider. Viele Orte in der Hauptstadt sind dem Gedenken gewidmet. mehr
Das Mahnmal erinnert an den Massenmord an Patienten im NS-Staat.
© dpa
Vor der Berliner Philharmonie, nahe dem Potsdamer Platz, erinnert das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen "Euthanasie-Morde" an die in der NS-Zeit ermordeten Patienten in Heil- und Pflegeanstalten.
Das Mahnmal für die Opfer der nationalsozialistischen „Euthanasie-Morde“ steht an der Stelle, an der die Behörde zur „Vernichtung lebensunwerten Lebens“ ihren Sitz hatte. Es erinnert an die vielen Menschen, die durch das Euthanasieprogramm der Nationalsozialisten starben.
Die NS-Dienststelle hatte in der Tiergartenstraße 4 ihren Sitz. Aus ihrem Standort leitete sich auch der Deckname „T4“ ab. Von hier aus wurde Ab April 1949 die planmäßige Ermordung von Menschen in Heil- und Pflegeanstalten organisiert und veranlasst. Auf deutschem Boden gab es sechs Anstalten, die extra für die Tötung eingerichtet wurden.
Das Mahnmal besteht aus einer blauen, transparenten 24 Meter langen Glaswand. Die Wand steht auf einer dunklen Fläche Beton, die sich zur Mitte des Mahnmals leicht neigt. Gestaltet wurde es von der Architektin Ursula Wilms zusammen mit Landschaftsarchitekt Heinz W. Hallmann und dem Künstler Nikolaus Koliusis. Das Blau der Glaswand symbolisiert für Architektin Wilms den Himmel und steht für die Opfer der Euthanasiemorde. Ein Pult informiert mit Texten und Bildern über das Schicksal der mindestens 300.000 Opfer.
Ende der Kartenansicht
© dpa
Die wechselvolle Geschichte Deutschlands spiegelt sich auch in Berlin wider. Viele Orte in der Hauptstadt sind dem Gedenken gewidmet. mehr
© dpa
Fernsehturm, Brandenburger Tor und Reichstag - kein anderer Berliner Bezirk hat mehr Sehenswürdigkeiten als Mitte. mehr