S-Bahnhof Hackescher Markt

S-Bahnhof Hackescher Markt

Der S-Bahnhof Hackescher Markt wurde im 19. Jahrhundert als Teil der Berliner Stadtbahn gebaut und sticht mit seinem Bauwerk aus Klinker und dem Terrakottaschmuck zwischen Alex und Friedrichstraße hervor.

Hackescher Markt

© dpa

Eingerahmt von "modernen" Bahnhöfen wie Alexanderplatz und Friedrichstraße sticht der S-Bhf Hackescher Markt mit seinem Bauwerk aus Klinker und dem dazugehörigen Terrakottaschmuck hervor. Der Bahnhof wurde schon im 19. Jahrhundert als Teil der Berliner Stadtbahn gebaut und gehörte so zu einem der wichtigsten Bauwerke Berlins.

Geschichte des S-Bahnhofs Hackescher Markt

Die 12 Kilometer lange Berliner Stadtbahn wurde von 1875 bis 1882 gebaut und verband den Bahnhof Charlottenburg mit dem Ostbahnhof. Das Bauwerk aus Klinker wurde von 1878 bis 1882 nach den Plänen von Johannes Vollmer gebaut und war somit der älteste und auch der schönste von den elf Bahnhöfen auf der Strecke der Berliner Stadtbahn.
Der Bahnhof war ursprünglich knapp 104 Meter lang und konnte von beiden Enden betreten werden. Die Fassade war reich mit Rosetten und Ornamenten verziert und dem Holzdach saß ursprünglich ein spitzes Oberlicht auf. Damals wie heute verliefen die Fernbahngleise außen am Bahnhof vorbei.

Der S-Bahnhof Hackescher Markt heute

Der erst 1992 in S-Bhf Hackescher Markt unbenannte Bahnhof (1882 - 1951 Bhf Börse; 1951 – 1992 Bhf Marx-Engels-Platz) wurde 1994 in die Stadtbahnsanierung mit einbezogen. Während die Außenfassade entsprechend bauhistorisch saniert wurde, entsprachen die Lampen und die Fliesen nicht mehr dem Originalzustand. Heute befinden sich in den Viaduktbögen Restaurants, Bars, Antik-Läden und Modegeschäfte. Während oben die S-Bahnzüge fahren, kann man im Erdgeschoss des Bahnhofes essen, trinken oder in den Viaduktbögen einkaufen gehen.

Informationen

Adresse
An der Spandauer Brücke 4
10178 Berlin
Architekt
Johannes Vollmer
Stil
Historismus

Nahverkehr

S-Bahn
Bus
Tram

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| Aktualisierung: 17. November 2015