Ein besonderer Konzertabend: „Meer von Musik“
Das Sinfoniekonzert des Jugendorchesters Charlottenburg war ein außergewöhnliches Ereignis: Es bot nicht nur die Uraufführung der “Ode an die Menschheit” der jungen Komponistin Emilia Viktoria Lomakova, sondern war zugleich Wettbewerbsbeitrag für den Deutschen Jugendorchesterpreis, der von einem professionellen Team für Audio- und Videoproduktion mitgeschnitten wurde.
Das JuO besteht aus 72 jungen Musikerinnen und Musikern im Alter von durchschnittlich 17 Jahren. Unter dem Motto „Meer von Musik“ stand der Abend ganz im Zeichen von Verbindung, Identität und Gemeinschaft – Werte, die Musik über alle Grenzen hinweg vermittelt.
Musik als verbindende Kraft
Mit dem Bild des Meeres als Symbol für Verbindung wählte das JuO ein Motto, das musikalisch wie visuell umgesetzt wurde. Die ausgewählten Werke erzählten von Gemeinschaft und Frieden und luden das Publikum auf eine Reise durch verschiedene Kulturen und Klangwelten ein.
Ein gemeinschaftlicher Schaffensprozess
Vom ersten Konzept über Bühnenbild und Moderation bis zur Aufführung war das gesamte Orchester aktiv beteiligt. Der kreative Prozess verband und begeisterte alle Mitwirkenden.
Bühne wird zum Schiff
Auch die visuelle Gestaltung griff das Motto auf: Die besondere Architektur der Kirche – erinnernd an ein Schiff – wurde zum Symbolträger. Stoffbahnen verwandelten den Raum in eine maritime Szenerie, in der sich Publikum und Orchester gemeinsam auf eine musikalische Reise begaben. So entstand eine Atmosphäre von Gemeinschaft, Wandel und Offenheit – getragen von Musik.