Uraufführung von Emilia Viktoria Lomakovas "Ode an die Menschheit"

Am 12. Juli 2025 fand die Uraufführung der “Ode an die Menschheit” der jungen, ukrainischen Komponistin Emilia Viktoria Lomakova statt. Das Jugendorchester Charlottenburg (JuO) spielte es im Rahmen des Sinfoniekonzerts Meer von Musik, das zugleich Wettbewerbsbeitrag beim Deutschen Jugendorchesterpreis | Jeunesses Musicales war.

Emilia Lomakovas 1

Emilia Viktoria Lomakova – Eine junge Komponistin mit einer tiefen Leidenschaft für Musik und gesellschaftliche Veränderung

Die talentierte Komponistin Emilia Viktoria Lomakova, in Odessa (Ukraine) geboren, lebt ihre Liebe zur Musik in all ihren Facetten. Schon in jungen Jahren entdeckte sie ihre Begeisterung für verschiedene Instrumente: Sie spielt Violoncello, Klavier, Kontrabass, Gitarre und singt. Seit einigen Jahren ist das Komponieren für sie jedoch das wichtigste Ausdrucksmittel ihrer künstlerischen Identität.

Ihre musikalische Ausbildung an der Musikschule in Odessa sowie die Zusammenarbeit mit herausragenden Künstlern wie Elsa Gindler und Heinrich Jakoby haben ihr Schaffen entscheidend geprägt. Dabei ist es vor allem der Einfluss von Gustav Mahler, den sie verehrt, der ihre Kompositionen prägt. Mahler vermittelt ihr das Vertrauen, dass sie auch in heutigen Zeiten und ihren oft experimentellen Tendenzen keine Angst vor Harmonie haben muss – ein Grundsatz, den sie in ihrer eigenen Musik widerspiegelt.
Aktuell arbeitet sie an einer Oper, die auf Dante Alighieris Meisterwerk Die Göttliche Komödie basiert – ein weiteres Zeichen ihrer Ambition, tiefgründige und zeitlose Themen durch ihre Werke zu erforschen.

Komposition als innerer Drang

Für Lomakova ist das Schreiben von Musik mehr als nur eine kreative Tätigkeit – es ist ein innerer Trieb, für den sie sich nicht bewusst entschieden hat, sondern der sie unweigerlich ergriff. Der lange, oft herausfordernde Prozess der musikalischen Entstehung – vom ersten Entwurf bis zum fertigen Werk – ist für sie eine faszinierende Reise, der sie mit Hingabe folgt.

Musik als politisches Werkzeug

Neben der künstlerischen Dimension ist Musik für sie auch ein politisches Statement. Sie ist überzeugt, dass ihre Werke einen Einfluss auf die Welt ausüben können. In Zeiten globaler Krisen und gesellschaftlicher Umbrüche sieht sie ihre Musik als einen Appell für ein positives Bild der Menschheit. Mit ihrer „Ode an die Menschheit“ möchte sie eine Botschaft der Hoffnung und des Zusammenhalts vermitteln. Dieser innere Appell verleiht ihr in schwierigen Zeiten Kraft und erinnert sie an den Einfluss, den Musik auf die Gesellschaft haben kann – ebenso wie die Werke von Gustav Mahler, die ihr ebenfalls als Quelle der Inspiration dienen.

Emilia Lomakovas 2