Schloss und Landschaftsgarten Glienicke

Schloss und Landschaftsgarten Glienicke

Im Schloss und Landschaftsgarten Glienicke können Besucher imposante Zimmer mit Original-Mobiliar besichtigen.

Schloss Glienicke

© dpa

Gegenüber dem Park Babelsberg liegt, schon auf Berliner Gebiet, der Park Glienicke. 1814 erwarb der spätere Staatskanzler Fürst Hardenberg das Anwesen und ließ den Garten durch Peter Joseph Lenné umgestalten. 1822 kaufte Prinz Carl von Preußen die Anlage. Der Prinz erweiterte den Park beträchtlich und fügte ihn mit den von Lenné geschaffenen Sichtbeziehungen harmonisch in die Potsdamer Kulturlandschaft ein.

Landschaftsgarten Glienicke als Teil des Großen und Ganzen

Bis zu Lennés Tod im Jahr 1866 fügten sich nun Stück für Stück die einzelnen Teile der Potsdamer Umgebung zu dem großen Vorhaben zusammen: der überarbeitete Neue Garten und der umgestaltete Park von Sanssouci, die Pfaueninsel, die Schlossparks von Glienicke, Babelsberg und Sacrow, die Pfingstberganlage und der Park Lindstedt.

Farbenpracht im Inneren des Glienicker Schlosses

Der Mittelpunkt im Inneren des Schlosses ist der Rote Saal. Aber auch der grüne Salon, das türkise Schlafzimmer der Prinzessin, das Marmorzimmer und die tiefblaue Bibliothek sind eine Besichtigung wert. Die farbig gestalteten Räumen sind die perfekte Kulisse für die Gemälde in Goldrahmen, die Kronleuchter und das Mobiliar von Schinkel.

Schloss Glienicke: Aktuelle Ausstellungen und Veranstaltungen

Trios der Klassik und Romantik - Haydnquartett Berlin

Casino im Schlosspark Glienicke
© SPSG

Italien an der Havel

Prinz Carl von Preußen stand als nachgeborener Sohn Friedrichs Wilhelms III. stets im politischen Schatten seiner älteren Brüder Friedrich Wilhelms IV. und Wilhelms I. Durch den Umbau des Schlosses Glienicke und die Anlage des Glienicker Schloss- und... mehr

August Haun nach A. W. Schirner: Gartenhof Schloss Glienicke – August Haun nach A. W. Schirner: Gartenhof Schloss Glienicke
© SPSG

Konzerte im Schloss Glienicke

Musiker der renommierten Berliner Orchester laden mit Solo- und Kammermusikkonzerten an jedem Wochenende in das Sommerschloss des Prinzen ein. mehr

Haun nach Schirmer: Der Gartenhof von Glienicke, 1837 – Haun nach Schirmer: Der Gartenhof von Glienicke, 1837 © SPSG / Foto: Jörg P. Anders
© SPSG / Foto: Jörg P. Anders

Hofgärtnermuseum Glienicke

Gärten sind seit jeher Orte der Erholung und seelischen Erbauung. Sie gelten aber nicht nur als Symbol für das verlorene Paradies, sondern spiegeln auch die verschiedenen Gesellschaftsverhältnisse wider. In allen Epochen dienten Gärten der Repräsentation... mehr

Adresse, Öffnungszeiten und Kontakt

 Adresse
Königstr. 36
14109 Berlin
Telefon
0331 969 42 22
Internetadresse
www.spsg.de
Öffnungszeiten
März: Samstag und Sonntag 10 bis 16 Uhr April bis Oktober: Dienstag bis Sonntag: 10 bis 17:30 Uhr November und Dezember: Samstag und Sonntag: 10 bis 16 Uhr Besichtigung nur mit Führung
Barrierefrei
nicht rollstuhlgerecht, Mitnahme von Kinderwagen nicht gestattet
Eintritt
6 Euro, ermäßigt 5 Euro (Inklusive Führung)

Nahverkehr

Bus

Karte

Heimatmuseum Steglitz
© Heimatmuseum Steglitz

Museen in Steglitz

Katzenmuseum, Wilhelm-Foerster-Sternwarte, Energie-Museum und Schwartzsche Villa: Museumsfans wird in Steglitz nicht langweilig. mehr

Sanierung am Schloss Charlottenburg
© dpa

Museumsführer: Schlösser & Gärten

Das Schloss Charlottenburg, das Jagdschloss Grunewald oder das Schloss und der Landschaftsgarten Pfaueninsel locken mit Gemäldegalerien und höfischer Geschichte Jahr für Jahr tausende Besucher an. mehr

Quelle: Stiftung Preussische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, Bearbeitung: berlin.de

| Aktualisierung: 5. Mai 2020