Abkürzungen

Hier werden Abkürzungen und Begriffe aus dem Alltag des Landesbeirats erklärt. Die Liste ist in keiner Hinsicht vollständig.

A - E

  • Ansässigkeit

    Die Ansässigkeit einer Person ist der Ort, an dem die Person wohnt und gemeldet ist.

  • Auswahlkomitee

    Für die Wahl des Landesbeirats ist das Auswahlkomitee eine Gruppe von Personen, die aus den Unterlagen die Mitglieder des Beirats für die 6. Amtsperiode finden.

  • Authentizität

    meint “echt” zu sein. Jemand handelt oder spricht so, wie er/sie wirklich ist und versucht sich nicht anders darzustellen.

  • Domain

    Das Wort kommt aus dem Englischen und heißt “mein Bereich”. Eine Wohnung ist auch eine Domain. Meistens wird es jedoch in Zusammenhang mit dem Internet gebraucht. Das “.de” bei einer Webseitenadresse ist dabei die Domain.

  • Ehrenamt, ehrenamtlich

    Ein Ehrenamt ist zum Beispiel die Tätigkeit in einem Verein oder einem Gremium. Auch wenn jemand eine feste Aufgabe im Verein hat, gibt es keinen Lohn, wie bei einer Anstellung. Die Tätigkeit ist ehrenamtlich.

  • Entsendung

    Die Mitglieder des Landesbeirat sind von ihren Vereine geschickt oder auch entsandt.

  • evidenzbasiert

    etwas ist bewiesen.
    Der Begriff stammt aus dem Englischen und bedeutet „Nachweis, Beweis“. Es meint alles Wissen auf eine Frage bezogen, meistens aus wissenschaftlichen Studien.

F - J

  • fundiert

    gut begründet

  • Gremium

    ist eine Gruppe, die sich mit einem konkreten Ziel trifft und arbeitet.

  • Gast- und Rederecht

    Bis zu einer Berufung ist eine Person im Landesbeirat nur als Gast Teilnehmender. Als Gast hat sie eine Rederecht, kann aber nicht abstimmen.

  • gemeinnützig

    Das Wort kommt häufig in Zusammenhang mit Vereinen vor. Ein gemeinnütziger Verein ist ein formal geprüfter Verein mit dem Ziel etwas für die Gesellschaft zu tun.

  • gesamtstädtischen Bedeutung

    ein Thema hat eine gesamtstädtische Bedeutung, wenn es in verschiedenen Bezirken aufkommt.

  • Geschäftsordnung

    beinhaltet alle Regeln für beispielsweise ein Gremium oder einen Verein. Darin steht unter anderem wer das Gremium leitet, wie oft es Sitzungen gibt, wer Mitglied werden kann und vieles andere.

  • Geschäftsstelle

    ist eine Einrichtung für eine Organisation oder eine Behörde zur Erledigung des Betriebs.

  • hybrid

    ist etwas, das aus zwei verschiedenen Dingen besteht. Wenn eine Sitzung hybrid veranstaltet wird, bedeutet es, sie wird vor Ort und als Videokonferenz angeboten.

  • iterativ

    ist ein wiederholendes Ereignis. Zum Beispiel ein Projekt, das erstellt und immer weiterentwickelt und damit verbessert wird.

  • interdisziplinär

    von mehreren Sichtweisen und Qualifikationen

  • Komitee

    Zur Erfüllung einer Aufgabe zusammengesetzte (Experten)-gruppe.

K - O

  • konstituierende Sitzung

    Das ist die erste Sitzung in einer neuen Amtszeit. In dieser Sitzung wird alles für die weitere Arbeit festgelegt.

  • legitimiert

    jemand ist berechtigt irgendetwas zu tun.

  • Methodenkenntnis

    Methoden sind so ähnlich wie Spielregeln. Mit diesen Methoden können in Beratungen oder Gremien Aufgaben gelöst werden.

P - T

  • Präsenz

    Ein Sitzung in Präsenz bedeutet, dass sie vor Ort stattfindet.

  • Querschnittsaufgabe

    sind übergreifende Aufgaben.

  • repetitiv

    bedeutet, dass etwas wiederholt wird oder häufig dadurch monoton erscheint.

  • Ressourcen

    sind Materialien. Natürliche Ressourcen sind zum Beispiel Wasser, Luft, Pflanzen. Für den Landesbeirat ist eine wichitge Ressource Zeit zu haben.

  • Sachverständigen

    Das sind Fachleute.

  • satzungsgemäß

    Die meisten Organisationen haben Regelwerke, die Satzung genannt werden. Dort stehen die Regeln zu der Arbeit und der Mitgliedschaft. Wenn etwas nach diesen Regeln gemacht wird ist es gemäß der Satzung.

  • Selbstvertretungsorganisationen

    Das sind Organisationen in denen die Betroffenen für sich selbst und ihre Themen tätig werden.

  • senatsübergreifend

    Die Senatsverwaltungen arbeiten zu bestimmten Themen.
    Manche Fragen betreffen nicht nur ein Thema und werden von mehreren Senatsverwaltungen bearbeitet.

  • Stabsstelle

    Die Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderung in Berlin ist ein Stabsstelle. Das heißt, dass sie nicht nur für eine Senatsverwaltung mit ihrem Thema zuständig ist, sondern für alle.

  • Stimmrecht

    Fünfzehn Personen des Landesbeirats für Menschen mit Behinderungen haben Stimmrecht. In den Sitzungen stimmen diese Mitglieder über Anträge ab. Das sind die Beschlüsse des Landesbeirats.

  • Testimonial

    eine Empfehlung oder Referenz

U - Z

  • UN-BRK

    Die Vereinten Nationen haben über die Rechte von Menschen mit Behinderungen abgestimmt. In diesem Vertrag verpflichten sich die Staaten die Rechte von Menschen mit Behinderungen zu schützen und weiter zu entwickeln.
    (UN‑Behindertenrechtskonvention, UN-BRK)

  • Verordnungsvorhaben

    Gesetze legen fest, was passieren soll. Verordnungen legen fest, wie Gesetze umgesetzt werden sollen. Ein Verordnungsvorhaben ist ein Plan um eine Verordnung für ein Gesetz zu erstellen.

  • Verwaltungsprozesse

    Das sind Abläufe in der Verwaltung.

  • vorurteilsfrei

    Ein Vorurteil ist eine Meinung über jemanden ohne denjenigen zu kennen. Vorurteilsfrei ist das Gegenteil, eine Begegnung ohne Vorurteile.

  • Wirkungskontinuität

    Eine Wirkung, die nicht unterbrochen wird.

  • Zivilgesellschaft

    Zur Zivilgesellschaft zählen Organisationen, die nicht mit der Regierung in Verbindung stehen. Dazu gehören Schulen und Universitäten, Kirchen und kulturelle Einrichtungen.

Landesbeirat für Menschen mit Behinderungen

Raum E 010