Ein neues Schuljahr bedeutet nicht nur neue Stundenpläne, Klassen und Unterrichtsthemen. An vielen Berliner Schulen beginnt auch wieder die Arbeit an Projekten, Initiativen und Ideen, die weit über den Unterricht hinausreichen. Schülerinnen und Schüler gestalten Schulgärten, beschäftigen sich mit Energie und Mobilität, entwickeln Konzepte für klimafreundlichere Schulhöfe, vermeiden Abfall oder bringen Klimathemen in den eigenen Kiez. In einer Stadt mit annähernd 1.000 öffentlichen und zahlreichen weiteren Schulen entstehen so Jahr für Jahr viele Geschichten darüber, wie junge Menschen ihre unmittelbare Umgebung selbst gestalten.
Genau dieses Engagement macht der Wettbewerb „Berliner Klima Schulen“ sichtbar: Das Land Berlin und die GASAG zeichnen damit seit vielen Jahren Schülerinnen und Schüler aus, die sich gemeinsam für Klimaschutz einsetzen und eigene Aktivitäten, Projekte oder Ideen entwickeln. Dabei ist entscheidend, wie sich Schülerinnen und Schüler mit den Herausforderungen in ihrem jeweiligen Umfeld auseinandersetzen, Lösungen entwickeln und selbst ins Handeln kommen. Wie unterschiedlich das aussehen kann, zeigen die Wettbewerbsbeiträge der vergangenen Jahre: von langfristigen Schulkonzepten über Klima-AGs und Projektwochen bis zu einzelnen Aktionen oder neuen Ideen, die zunächst nur als Konzept vorliegen.
Der Wettbewerb als idealer Anknüpfungspunkt für Ihre Bildungs-Berichterstattung
Für Redaktionen bietet sich damit gerade zum Beginn des neuen Schuljahres ein vielfältiger Blick auf Berliner Schulen jenseits klassischer Bildungsberichterstattung: auf Engagement, Eigeninitiative und konkrete Veränderungen, die von jungen Menschen angestoßen werden.
Auf www.berliner-klimaschulen finden sich zahlreiche ausgezeichnete Projekte und Schulportraits aus den vergangenen Wettbewerbsjahren. Auch auf den Social-Media-Kanälen der Berliner Klima Schulen werden Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte mit ihren Projekten und Erfahrungen vorgestellt.
Das Wettbewerbsbüro vermittelt gern Kontakte zu Schulen und Projektbeteiligten, gibt Einblicke hinter die Kulissen des Wettbewerbs und unterstützt bei der Suche nach passenden Geschichten und Gesprächspartnerinnen und Gesprächspartnern. I*m November und Dezember werden die diesjährigen Gewinnerinnen und Gewinner direkt an ihren Schulen gewürdigt. Auch diese Preisübergaben können nach Absprache journalistisch begleitet werden. Bei Interesse merken wir Sie gerne für die entsprechenden Termine vor!*
Bildungspartner Futurium
In diesem Jahr unterstützt das Futurium den Wettbewerb übrigens erstmals tatkräftig als Bildungspartner. So liefert es zusätzliche Expertise in der Fach-Jury des Wettbewerbs, schafft eine Austauschplattform für alle Lehrkräfte der teilnehmenden Schulen nebst exklusiven Einblicken in die Arbeit des Futuriums als Zukunfts-Lernort. Damit werden für das Klima bereits aktive Schulen miteinander vernetzt und das Engagement durch die Lehrkräfte vor Ort zusätzlich gestärkt.
Auf einen Blick: Berliner Klima Schulen 2026
- Bewerbungsphase: noch bis 20. Oktober 2026, 12:00 Uhr
- Teilnahmeberechtigt: Teams von mindestens drei Schülerinnen und Schülern an Berliner Schulen; die formale Einreichung erfolgt durch ein Mitglied des pädagogischen Personals.
- Wettbewerbsbeitrag: Klimaschutz- und Klimaanpassungsaktivitäten, die seit den Sommerferien 2025 durchgeführt wurden oder aktuell laufen. Auch umsetzbare Ideen und Konzeptskizzen können eingereicht werden.
- Bewerbung: über ein bewusst kurz gehaltenes Online-Formular auf der Wettbewerbswebsite; zusätzliche Materialien können optional beigefügt werden.
- Preisgeld: insgesamt 6.000 Euro, verteilt auf zwölf Auszeichnungen à 500 Euro für die Schul- beziehungsweise Projektkasse.
- Auszeichnungen: „Berliner Klima Schule“ sowie persönliche Auszeichnungen als „Berliner Klima Lehrerin/Lehrer“ und „Berliner Klima Schülerin/Schüler“.
Website: www.berliner-klimaschulen.de