Der Historiker Thomas Flemming: „Damit waren die Grundlagen für eine überaus dynamische Entwicklung der Metropole Berlin geschaffen, die schon bald zukunftsweisende Leistungen u.a. auf den Gebieten des Wohnungs- und Städtebaus, der Verkehrsinfrastruktur, des Schulwesens und des kulturellen Lebens hervorbrachte. Insgesamt setzte die Schaffung von Groß-Berlin große Energien frei, die sich aufgrund der politischen und administrativen Zersplitterung im Großraum Berlin zuvor nicht hatten entfalten können.“
Insgesamt ist festzuhalten: Das Berlin, wie wir es heute kennen, ist das Groß-Berlin von damals. Das gilt im Großen und Ganzen bis hin zur Festlegung seiner Grenzen nach außen und ebenso innerhalb des Stadtgebiets, obwohl sie im Verlauf der vergangenen 100 Jahre natürlich immer wieder an einigen Stellen verändert worden sind.
Das Wichtigste: Mit der Schaffung der Verwaltungseinheit Groß-Berlin betritt Berlin endgültig den Weg zur Weltmetropole, zu der es in den 1920er-Jahre sehr schnell geworden ist.