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Görlitzer Park bleibt am 1. Mai auch nachts offen
Rund um den Tag der Arbeit zieht es tausende Menschen nach Kreuzberg und in die Umgebung des Görlitzer Parks. Die Tore sollen ausnahmsweise so lange nicht geschlossen werden. mehr
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Angesichts des Klimawandels plant der Berliner Senat einen landesweiten Hitzeaktionsplan.
Damit sollen die gesundheitlichen Risiken, die durch Hitze entstehen, für die Berliner Bevölkerung reduziert werden, wie Gesundheitssenatorin Ina Czyborra (SPD) am Dienstag mitteilte.
Um die Inhalte soll sich eine ressortübergreifende Arbeitsgruppe kümmern. Der Plan soll schließlich 2025 durch den Senat beschlossen werden. Als mögliche Maßnahmen des Aktionsplans gelten etwa die Einrichtung von kühlen Räumen und Schattenplätzen, die Nutzung des Hitzewarnsystems des Deutschen Wetterdienstes oder langfristige Maßnahmen bei der Planung von Gebäuden, Quartieren und Grünflächen. Die Arbeitsgruppe startet diesen Sommer.
Für ältere, pflegebedürftige, chronisch kranke oder obdachlose Menschen stelle die Hitze eine besondere Belastung dar, heißt es seitens der Gesundheitssenatorin. «Die Senatsverwaltung für Wissenschaft, Gesundheit und Pflege hat sich in den letzten Jahren gemeinsam mit vielen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren des Berliner Gesundheits- und Pflegewesens für den Hitzeschutz engagiert.» 2022 wurde bereits das Aktionsbündnis Hitzeschutz gegründet, ein Zusammenschluss verschiedener Akteure aus dem Berliner Gesundheitswesen, um die Bevölkerung besser vor extremen Temperaturen zu schützen.