Bislang werden Inhaftierte, die als suizidgefährdet gelten, laut Justizverwaltung meist in besonders gesicherten Haftzellen mit Kameraüberwachung untergebracht. Diese seien jedoch sehr karg eingerichtet ohne gefährliche Gegenstände. «Gefangene vermeiden mitunter die Offenbarung von Suizidgedanken, da sie die Verlegung in diese Räume fürchten», so die Justizverwaltung. Die neuen Räume sollen eine andere Atmosphäre ausstrahlen und zugleich möglich wenig Gefahren bergen, etwa durch Möbel mit abgerundeten Ecken oder eine Fußbodenheizung. Kameraüberwacht sind aber auch diese, wie es hieß.