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Wohnungsbestand in Berlin wächst langsam

Wohnungen

Blick auf die Fassaden von Wohnhäusern.

Die Zahl der Wohnungen in Berlin ist im vergangenen Jahr leicht gestiegen.

Ende 2022 gab es 2.014.562 Wohnungen in der Hauptstadt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg am Freitag mitteilte. Das waren 16.407 mehr im Vergleich zum Vorjahr (plus 0,8 Prozent). In den letzten zehn Jahren ist der Wohnungsbestand in der Hauptstadt demzufolge um insgesamt 7,3 Prozent gewachsen.

Größter Zuwachs in Treptow-Köpenick

Im vergangenen Jahr kamen die meisten Wohnungen in den Bezirken Treptow-Köpenick (plus 2,6 Prozent), Marzahn-Hellersdorf (plus 1,9 Prozent) und Lichtenberg (plus 1,0 Prozent) hinzu. In Steglitz-Zehlendorf, Tempelhof-Schöneberg und Neukölln lag das Bestandswachstum bei unter 0,5 Prozent.

Über 15000 Wohnungen durch Neubau

Der Großteil der Wohnungen entstand demnach durch den Bau neuer Gebäude - 15 404 Wohnungen kamen dadurch im vergangenen Jahr hinzu. Durch Baumaßnahmen an bestehenden Gebäuden entstanden 1 968 Wohnungen. Währenddessen gingen 965 Wohnungen durch Nutzungsänderungen, Zusammenlegungen und Abbrüche verloren.

Großteil Berliner Wohnungen in Mehrfamilienhäusern

Laut Statistikamt befanden sich die Berliner Wohnungen vor allem in Mehrfamilienhäusern (86,6 Prozent). Die übrigen Wohnungen lagen in Ein- und Zweifamilienhäusern (10,4 Prozent) sowie in Wohnheimen und Nichtwohngebäuden (jeweils 1,5 Prozent). Zu Nichtwohngebäuden zählen laut Statistikamt Gebäude, in denen mehr als die Hälfte der Fläche nicht zu Wohnzwecken genutzt wird.

Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 16. Juni 2023
Letzte Aktualisierung: 16. Juni 2023

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