«Showroom Pflege 4.0» eröffnet: Digitale Hilfsmittel für Pflege

«Showroom Pflege 4.0» eröffnet: Digitale Hilfsmittel für Pflege

Um pflegebedürftige Menschen und ihre Angehörigen im Rahmen der häuslichen Pflege zu entlasten, können digitale Technologien einen wichtigen Beitrag leisten.

Notknopf

© dpa

Eine pflegebedürftige Frau trägt einen Notknopf am Handgelenk.

Die Chancen dieser Programme können Menschen künftig in einer vernetzten Wohnung im Gebäude der Technischen Universität (TU) Berlin am Ernst-Reuter-Platz kennenlernen. Am Mittwoch wurde der «Showroom Pflege 4.0» vom «Kompetenzzentrum Pflege 4.0, Leben – Pflege – Digital» eröffnet. Das erklärte Ziel sogenannter Assistenzsysteme ist es, Pflegende zu entlasten und die Selbstständigkeit Pflegebedürftiger zu erhalten und auszubauen – auch damit sie länger zuhause wohnen können.

Kostenlose Führungen im Showroom Pflege 4.0

Ab sofort werden im Showroom kostenlose Führungen angeboten, bei denen Interessierte die Technologien, die den Alltag erleichtern sollen, kennenlernen können. Dazu gehören beispielsweise eine Sensorik zur Überwachung der Kochplatten oder eine intelligente Sturzerkennung, die Stürze registriert und eine Benachrichtigungskette einleitet. Auch intelligente Geräte wie etwa ein Smart-Spiegel, der Erinnerungen anzeigt oder vernetzte Leuchten können im Alltag unterstützen.

Senatorin Gote: Digitale Hilfssysteme bieten praktische Unterstützung im Alltag

«Die Digitalisierung bietet große Chancen für die Verbesserung der Pflege, sowohl für pflegebedürftige Personen als auch für die Pflegenden», betonte Wissenschafts- und Pflegesenatorin Ulrike Gote (Grüne) bei der Showroom-Eröffnung. Das Angebot helfe, damit Menschen in Berlin digitale Hilfssysteme finden könnten, die ihnen im Alltag wirklich eine praktische Unterstützung seien.

Projekt ist Teil der Initiative «Pflege 4.0 – Made in Berlin»

Das «Kompetenzzentrum Pflege 4.0» ist Anlaufstelle für alle Fragen rund um die Digitalisierung der Pflege. Betrieben wird es durch das DAI-Labor der TU in Kooperation mit einem sozialen Träger. Entstanden ist es aus der Initiative «Pflege 4.0 – Made in Berlin» der Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung.
Autor:in: dpa
Veröffentlichung: 19. Mai 2022
Letzte Aktualisierung: 19. Mai 2022

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