Wieder Impfungen für Beschäftigte in Berliner Gerichten

Wieder Impfungen für Beschäftigte in Berliner Gerichten

Die Berliner Justiz bietet erneut Impftermine für Beschäftigte in ihren Gerichten an.

Corona-Impfung

© dpa

Eine Mitarbeiterin eines Impfteams überprüft eine Spritze mit einem Impfstoff gegen Covid-19.

Quelle: dpa
Weiterführende Informationen: Corona-Schutzimpfung
Veröffentlichung: 10. Januar 2022
Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2022

Booster-Impfungen im Kammergericht

So seien ab 24. Januar Booster-Impfungen im Kammergericht geplant, wie Gerichtssprecherin Lisa Jani auf Anfrage sagte. Dafür lägen bislang 50 Anmeldungen vor. Auch die sogenannte Pfandkammer des Amtsgerichts Tiergarten auf dem Campus Moabit, wo normalerweise Hehlerware und Diebesgut versteigert wird, werde wieder für Impfungen genutzt.
Dort war im vergangenen Sommer bereits eine Impfstelle eingerichtet worden, nachdem die Räumlichkeiten zuvor als Testzentrum dienten. Später erfolgte der Pieks für Beschäftigte der Justiz dann im Impfstützpunkt des Arbeitsmedizinischen Zentrums der Charité auf dem Gelände des ehemaligen Moabiter Krankenhauses in unmittelbarer Nähe zum Kriminalgericht.

Angebot wurde gut genutzt

«Das Angebot ist gut genutzt worden», so Jani. Insgesamt hätten mindestens 3200 Richterinnen und Richter, Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie nichtrichterliches Personal von Mai bis Mitte Dezember 2021 das Angebot für Erst-, Zweit- sowie Booster-Impfungen genutzt. Rückschlüsse zur Impfquote seien allerdings nicht möglich, da es jedem frei stand, auch zum Hausarzt oder in eines der großen Impfzentren zu gehen. Das hätten auch viele gemacht, so Jani.

3G-Regel in Justizgebäuden

In den Justizgebäuden gilt inzwischen wie in allen anderen öffentlichen Gebäuden die 3G-Regel (geimpft, genesen, getestet). Besucherinnen und Besucher, die diese Kriterien nicht erfüllen, werden von den Wachtmeistern an den Eingängen des Campus Moabit zum nahegelegenen Testzentrum geschickt. Können Prozessbeteiligte den nötigen Nachweis nicht vorlegen, muss der jeweils zuständige Richter entscheiden, ob eine Ausnahme gemacht werden soll.

Quelle: dpa

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