Omikron-Anteil in Berlin bei 43,5 Prozent

Omikron-Anteil in Berlin bei 43,5 Prozent

Die Omikron-Variante des Coronavirus ist in Berlin auf dem Vormarsch.

Proben für einen PCR-Test werden von einem Laboranten verpackt

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Quelle: dpa
Weiterführende Informationen: Corona-Lagebericht
Veröffentlichung: 05. Januar 2022
Letzte Aktualisierung: 05. Januar 2022

Nach Angaben der Labore hat die Variante in der vergangenen Woche einen Anteil von 43,5 Prozent an den Corona-Infektionen ausgemacht, wie Gesundheitssenatorin Ulrike Gote (Grüne) am Dienstag (04. Januar 2022) nach der Senatssitzung mitteilte. Sie sprach von einer «beunruhigenden Zahl». Zudem geht sie davon aus, dass sich der Anteil seit Erhebung der Daten weiter erhöht habe und Omikron mittlerweile Delta als vorherrschende Virusvariante in Berlin abgelöst habe. Zahlen zur Entwicklung in dieser Woche liegen laut Gesundheitsverwaltung allerdings noch nicht vor.

Omikron könnte Infektionsgeschehen deutlich beschleunigen

«Das bedeutet, dass es jetzt sehr beschleunigt weitergehen wird», sagte Gote zum weiteren Infektionsgeschehen. Die Omikron-Variante sei sehr viel ansteckender. «Wir werden sehr viel mehr Infektionen in den nächsten Tagen und Wochen sehen. Darauf müssen wir uns jetzt einstellen.» Gote zufolge beruht die von ihr genannte Prozentzahl auf Rückmeldungen der Labore. Momentan werde bei etwa einem Drittel der positiven PCR-Tests eine sogenannte Nachsequenzierung vorgenommen, um die genaue Virusvariante, also etwa Delta oder Omikron, festzustellen. Der ermittelte Wert werde dann auf die Gesamtzahl hochgerechnet.

Datenlage noch nicht vollständig

«Auch diese Zahl ist noch unter Vorbehalt», fügte Gote hinzu. Denn die vorliegenden Corona-Daten seien bedingt durch die zurückliegenden Feiertage noch nicht vollständig. Zwischen der erstmaligen Meldung einer Corona-Infektion und dem Laborergebnis über das Vorliegen einer bestimmten Variante können je nach Nachweismethode mehrere Tage oder Wochen liegen.

Quelle: dpa

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