Vor diesem Hintergrund beschloss der Senat eine "Berliner Fachkräftestrategie 2035" mit zahlreichen Handlungsfeldern und Maßnahmen. Laut Kiziltepe ist unter anderem vorgesehen, die Quote erwerbstätiger Frauen (2024: 70,9 Prozent) und von Menschen mit Migrations- oder Fluchtgeschichte (2024: 66,3 Prozent) zu erhöhen. Auch Menschen mit Behinderungen oder Langzeitarbeitslose müssten besser in den Arbeitsmarkt integriert werden. Mitgedacht werden müssten zudem Faktoren wie bezahlbarer Wohnraum, der in Berlin knapp ist und Unternehmen dabei behindert, Fachkräfte anzuwerben. "Ohne Fachkräfte kein Wohlstand", mahnte Kiziltepe.