In der Hauptstadt gibt es ihren Angaben nach viele Kleingewässer mit Amphibien, vor allem in den Randgebieten. Der Nabu bittet Autofahrer um besondere Vorsicht. Um zu ihren Laichgewässern zu kommen, müssten die Tiere auch Straßen queren, die ihren Lebensraum zerschneiden. Jedes Jahr würden dadurch tausende Amphibien getötet. An entsprechend gekennzeichneten Amphibienwanderstrecken sollten höchstens 30 Stundenkilometer gefahren werden, empfiehlt der Nabu. Den Angaben zufolge kann das viele Krötenleben retten, denn die Tiere sterben nicht nur unter Autoreifen, sondern auch, wenn Fahrzeuge sehr schnell unterwegs sind. Die inneren Organe könnten durch den hohen Luftdruck platzen. Zum Schutz der Tiere sollen in Berlin in den kommenden Wochen an mehreren Stellen Fangzäune aufgestellt werden, zum Beispiel in der Nähe des Mahlsdorfer Körnerteichs, sagt Rigos.