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Behördensprache soll mithilfe von KI vereinfacht werden
Schluss mit dem Behördendeutsch? Eine neue Software soll der Berliner Verwaltung dabei helfen, verständlicher zu kommunizieren. Was bedeutet das konkret? mehr
Beschäftigte der Berliner Verwaltung können das KI-Tool BärGPT nutzen (Symbolbild)
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Den Beschäftigten der Berliner Verwaltung steht ab sofort der erste landeseigene KI-Assistent zur Verfügung.
Das System künstlicher Intelligenz namens BärGPT soll die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von zeitaufwändigen Routineaufgaben entlasten und Verwaltungsabläufe effizienter gestalten, wie die Senatskanzlei mitteilte.
Der KI-Assistent bietet unter anderem einen freien Chat für das Generieren, Übersetzen und Zusammenfassen von Texten, die Analyse hochgeladener Dokumente sowie Zugriff auf Verwaltungswissen. Ergebnisse können in alle gängigen Dateiformate exportiert werden. Entwickelt wurde der Assistent den Angaben zufolge von Fachleuten der Technologiestiftung Berlin als Open-Source-Lösung. Er wurde dann gemeinsam mit Verwaltungsmitarbeitern getestet.
Für das System gelten demnach hohe Datenschutz- und Sicherheitsstandards. Ein integriertes Hilfecenter mit Videotutorials unterstützt Nutzer im Umgang mit der KI. Mit BärGPT reagiert das Land laut Senatskanzlei auf Fachkräftemangel und demografische Veränderungen. Profitieren könnten von effizienteren Verwaltungsabläufen am Ende alle Berlinerinnen und Berliner, hieß es.