Galerie 100 und Kunstverleih Lichtenberg

Galerie 100

Das Galerieprogramm zeigt die klassischen Bereiche Malerei, Grafik und Bildhauerei zeitgenössischer Künstler verschiedener Generationen und Herkunft. In den Räumen der Galerie befindet sich der Kunstverleih Lichtenberg.

Aktuelle Ausstellung

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Barbara-Putbrese, Christinenstraße, 2005, Aquarell, 57 x 76 cm © Barbara Putbrese

BARBARA PUTBRESE
Malerei

Ausstellung vom 23. April bis zum 7. Juni 2026

Vernissage am Mittwoch, 22. April 2026, 19 Uhr
Einführung: Fritz-Jochen Kopka, Autor
Musik: Ute Metzkes, Blockflöte

Barbara Putbrese, die in der Galerie 100 Monotypien und Aquarelle zeigt, kam von einem Gehöft auf Rügen, studierte Malerei in Dresden und setzte sich im steinernen Berlin fest: als Großstadtmalerin, Landschaftsmalerin, Stillebenmalerin, seltener auch als Menschenmalerin.
Auffällig in ihrem Ouevre sind die Berliner Dachlandschaften. Die eher unbekannte Welt einige Klafter über dem normalen Leben, dort, wo wir gewöhnlichen Leute uns fragen, was sollen wir denn da. Nach 1990 folgte die
Entdeckung des südlichen Lichts, das von ihr ersehnt, vorgefühlt und nun auch ins Bild geholt wurde. Fritz-Jochen Kopka

  • Einladung zur Vernissage am 22. April 2026

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Ausstellungsvorschau

I

Veranstaltungen

  • Datum

    Veranstaltung

  • 29.04.2026
    19.00 Uhr

    Liebeslieder aus fünf Jahrhunderten / Musikalisch-literarisches Programm mit Petra Antosch (Gesang), Angelika Perdelwitz (Texte) und Harald Weigel (Klavier) / Eintritt: 4 / 3 €

    Liebeslieder und Gedichte treten in einen lebendigen Dialog – mal zart und innig, mal leidenschaftlich, mal voller Witz und Lebensfreude. Auf dem Programm stehen Werke von Domenico Scarlatti, Wolfgang Amadeus Mozart und Gioachino Rossini sowie Texte von Bertolt Brecht, Erich Kästner, Heinrich Heine und anderen. Freuen Sie sich auf ein abwechslungsreiches und berührendes Zusammenspiel von Stimme, Sprache und Klavier – ein Abend, der Herz und Sinne anspricht.

  • 06.05.2026
    19.00 Uhr

    Brigitte Reimann: Literatur, die bleibt / Die Schauspielerin Nicole Haase liest ausgewählte Texte. Prof. Dr. Stefan Welz (Universität Leipzig) gibt Erläuterungen zu Leben und Werk. / Eintritt: 4 / 3 €

    Brigitte Reimann und ihr Schreiben sind in der ehemaligen DDR beheimatet. Diese existierte vierzig Jahre, was der Zeitspanne entspricht, die zu leben der Schriftstellerin vergönnt war. 1933 in Burg geboren, begann die junge Frau nach ihrem Abitur als Lehrerin zu arbeiten. Doch schon mit ihrer ersten Buchveröffentlichung entschied sie sich für eine Tätigkeit als freie Autorin. Ihr kurzes Leben war von neugieriger Teilnahme und zermürbender Krankheit geprägt. Lebenshungrig und zweifelnd, sensibel und unbequem suchte sie Antworten auf die drängenden Fragen im Kleinen wie im Großen. In ihrem Schreiben lotet sie ihre Beziehungen zu Freunden und Wegbegleitern aus und setzt sich mit politischen Ereignissen auseinander, mit denen sie sich konfrontiert sah. Manche Themen und Diskussionen sind der Epoche verhaftet, aber die literarische Qualität ihrer Texte ist von Dauer. Bis heute erfahren ihre Bücher immer wieder Neuauflagen. Die Tagebücher und Briefwechsel – insbesondere mit ihrer Freundin Christa Wolf – offenbaren Brigitte Reimanns Stärke und Zerbrechlichkeit. 1973 verliert sie den Kampf gegen ihre Krebserkrankung. Mit dem unvollendeten Roman Franziska Linkerhand, der die Suche einer Frau zu sich selbst erzählt, hat sie ein bleibendes literarisches Monument geschaffen.

  • 20.05.2026
    19.00 Uhr

    saTIERisches / Berühmte Menschen und ihre Lieblingstiere
    Von Hermann Hesse bis Erwin Strittmatter, von Thomas Mann bis Hemingway / Ein Programm zum Schmunzeln und Nachdenken über eine ganz besondere Beziehung mit Gisela Gulu (Moderation), Lusako Karonga (Wort und Gesang) und Timur Enikeev (Klavier) / Eintritt: 4 / 3 €

    Dichter und andere Berühmtheiten haben und hatten mitunter so enge Beziehungen zu ihren Lieblingen, dass sie in die Literatur eingegangen sind. Hunde und Katzen stehen dabei ganz obenan. Wie Thomas Mann und sein „Bauschan“. Der jahrelange Hausgenosse ist sogar zum Haupthelden einer einfühlsamen und humorvollen Erzählung geworden. Sie trägt den vielsagenden Titel „Herr und Hund“. Der Bildhauer Quirin Roth hat diese besondere Freundschaft als Skulptur verewigt, die in Gmund am Tegernsee steht. Und die beiden hochherrschaftlichen Hundeliebhaber kennen wir alle: Queen Elisabeth mit ihren Corgis und Friedrich der Große mit seinen Windspielen. Auch Hermann Hesses Kater „Löwe“ bekam ein Gedicht zugeeignet. Dass sogar Hühner zu innig geliebten Begleitern gehören können, wer hätte das gedacht.

  • 27.05.2026
    19.00 Uhr

    Die Farbe Rot. Eine kulturgeschichtliche Betrachtung durch Kunst und Literatur / Vortrag mit Bildern mit Dr. Gerhild Komander / Eintritt: 2 / 1 € / Gerhild Komander

    Die Farbe Rot begleitet uns auf der Erde von morgens bis abends – zumindest wenn die Sonne für uns sichtbar scheint. Morgenrot und Abendrot sind letztlich optische Täuschungen, wie alle Farberscheinungen. Dennoch gilt die Farbe Rot als Farbe des Lebens, der Liebe, der Macht und Würde. Die Natur ist voll von Rottönen von der Erde bis in die Lüfte. Weil uns Menschen auch das Feuer rot erscheint, taugt die Farbe sehr gut als Signalzeichen und warnt uns vor Gefahren: Auf der ganzen Welt gibt es rote Leuchttürme. Und wie sieht es in der Kunst aus?
    Von den frühgeschichtlichen Felsmalereien zu den roten Salons in Pompeji, von Raffael bis Marina Abramovic ist die Farbe Rot von weitreichender Bedeutung. Auch in der Literatur ist die Farbe Rot in allen Spielarten sehr gut vertreten.

  • 05.06.2026
    19.00 Uhr

    Die Reise zum Mond / Musikalische Lesung mit Martin Laubisch (Text), Henriette Jüttner-Uhlich und Ute Metzkes (Blockflöten) / Eintritt: 4 / 3 €

    Cyrano de Bergerac, der berühmte barocke Autor mit der legendären Nase begibt sich mit überschäumender Phantasie und hintergründigem Witz auf eine einzigartige Expedition. Bergeracs Protagonist gelangt auf erstaunliche Weise zum Mond, wo er auf bemerkenswerte Mondbewohner trifft. Diese ernähren sich von Duft, zahlen in Sonetten und verständigen sich mit Tönen. Mit der Musik aus der Zeit der Renaissance und des Barocks entführen wir die Hörer auf den Mond und lassen Bergeracs phantastische Ideen lebendig werden.

Ausstellungen 2026

  • Datum

    Ausstellung

  • 15.01. – 18.02.2026
    Vernissage am 14.01.2026
    19 Uhr

    ANDREA LEIN
    ANDRÉ BAUERSFELD
    Malerei | Zeichnung | Skulptur

  • 26.02. – 12.04.2026
    Vernissage am 25.02.2026
    19 Uhr

    Nexus
    JOHANNA SILBERMANN
    FILIP ZORZOR
    Malerei

  • 23.04. – 07.06.2026
    Vernissage am 22.04.2026
    19 Uhr

    BARBARA PUTBRESE
    Malerei

  • 18.06. – 16.08.2026
    Vernissage am 17.06.2026
    19 Uhr

    MARCO FLIERL
    Skulptur
    INGE FLIERL (1926-2025)
    Tapisserie

  • 27.08. – 18.10.2026
    Vernissage am 26.08.2026
    19 Uhr

    Unschärfen der Ordnung
    JÜRGEN KELLIG
    ANDRE PUTZMANN
    BETTINA LÜDICKE
    UDO KLENNER
    Grafik | Collage | Skulptur | Malerei

  • 29.10. – 20.12.2026
    Vernissage am 28.10.2026
    19 Uhr

    UTA JERAN
    Malerei und Grafik

Kontakt

Leitung
Marion Lorenz

Telefon: 030 9711103
E-Mail: Galerie 100

Öffnungszeiten
Galerie
Di-Fr 10:00-18:00 Uhr
So 14:00-18:00 Uhr
In Umbauphasen und feiertags geschlossen.
Eintritt frei

Kunstverleih
Eine Ausleihe ist zur Zeit nur nach Vereinbarung Di-Fr 10-18 Uhr 
möglich. Tel. 030-9711103 oder E-Mail: kunstverleih@kultur-in-lichtenberg.de
feiertags geschlossen

Verkehrsanbindungen