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Friedrichsfelde Nord

Zeitreise durch Friedrichsfelde

02.04.1265
Die urkundliche Erwähnung von Pfarrer "Ludwig zu Rosenfelde" ist der erste historische Nachweis von Rosenfelde (Friedrichsfelde).

1695
Der Holländer Benjamin Raulé, Generaldirektor der Kurfürstlichen Marine, lässt vermutlich durch Johann Arnold Nering ein Landhaus errichten.

Es entsteht der ursprüngliche Kernbau des Schlosses Friedrichsfelde. Die Innenräume und das Äußere des Schlosses wurden nach dem Geschmack seiner jeweiligen Besitzer immer wieder baulich verändert.

25.01.1699
Rosenfelde wird nach dem Kurfürsten Friedrich III. in Friedrichsfelde umbenannt.

1816
Schloss und Gut Friedrichsfelde gelangen in den Besitz der Familie von Treskow.

Kirche von Friedrichsfelde

1821
Peter Joseph Lenné gestaltet den Schlosspark Friedrichsfelde in einen Landschaftsgarten um und behält das barocke Achsensystem und das Kanalsystem bei.

21.05.1881
Der Städtische Zentralfriedhof Berlin-Friedrichsfelde wird neu angelegt. Im Verlauf seines Bestehens wandelt er sich vom Begräbnisplatz für ärmere Schichten zum Prominentenfriedhof. Viele Inschriften auf den Grabsteinen erinnern an das politische, geistige und kulturelle Leben des 20. Jahrhunderts.

"Die Fahrt nach Friedrichsfelde, wenn man zu den "Westendern" zählt, erfordert freilich einen Entschluss. Es ist eine Reise und durch die ganze Steinmasse des alten und neuen Berlins hin sich mutig durch zuschlagen, um dann schließlich in einem fuchsroten Omnibus mit Hauderer-Traditionen die Fahrt zu Ende zu führen, ist nicht jedermanns Sache. Wer es aber an einem grauen Tage wagen will, wo die Sonne nicht sticht und der Staub nicht wirbelt, der wird seine Mühe reichlich belohnt finden. Er wird auch überrascht sein durch das reiche Stück Geschichte, das ihm an diesem Ort entgegentritt." Theodor Fontane
Quelle: "Wanderungen durch die Mark Brandenburg", Vierter Band: "Spreeland"

16.12.1907
Eröffnung der Industriebahn Tegel-Friedrichsfelde mit Gleisanschlüssen an über hundert Betriebe.

1925-1930
Vor allem in den zwanziger Jahren sind die Wohnkarrees von Friedrichsfele ein Experimentierfeld des sogenannten Neuen Bauens. "Ulmenhof", "Sonnenhof", "Pappelhof" und "Erlenhof" haben einen zeitlos guten Klang. 1925-1926 gelangt in der Splanemannsiedlung an der heutigen Sewanstraße erstmals in Deutschland die Groß-Plattenbauweise zur Anwendung.

21.12.1930
Übergabe der U-Bahn-Strecke "Friedrichsfelde Alexanderplatz", eine der letzten vor dem zweiten Weltkrieg fertig gestellten Bauabschnitte der U-Bahn.

09.01.1935
Auf Anordnung der NS-Behörden wird das von Mies van der Rohe entworfene Denkmal für die gefallenen und ermordeten Sozialisten und mit ihm auch der Gedenkort "Sozialistenfriedhof" auf dem Zentralfriedhof Friedrichsfelde zerstört.

1940-1945
Unter der Tarnbezeichnung "Arbeitserziehungslager" Wuhlheide interniert die Geheime Staatspolizei (Gestapo) Berlins am Triftweg etwa 25.000 vorrangig ausländische Zwangsarbeiter sowie aus politischen und anderen Gründen verfolgte Deutsche. An die Opfer und etwa 3.000 Toten dieses Lagers erinnern heute ein Gedenkstein und Gedenkstelen.

Mai 1945
Stadtkommandant Generaloberst Nikolai E. Bersarin verlegt seine Kommandantur von Karlshorst in ein altes Mietshaus nach Alt-Friedrichsfelde. Am 16. Juni verunglückt Bersarin tödlich.

1950-1952
Abschluss der Baumaßnahmen an dem neuromanischen Backsteinbau der evangelischen Kirche am Dorfanger Friedrichsfelde. Die Kirche war 1945 weitgehend zerstört worden.

27.08.1954
Der Magistrat Ost-Berlins fasst einen Beschluss zur Umgestaltung des Schlossparks Friedrichsfelde in einen Tierpark. Mit Hilfe von Spenden und Aufbaustunden Tausender von Helfern entstehen die ersten Anlagen. Am 2. Juli 1955 wird der Tierpark mit einem Bestand von 400 Tieren eröffnet und Dr. Heinrich Dathe (1910-1991) zum Direktor ernannt.

1960-1985
Etwa die Hälfte aller Lichtenberger wohnt in industriell gefertigten Häusern. Seit Beginn der 60er Jahre entstehen an der Sewanstraße (bis 1992 Hans-Loch-Straße), an der Straße Am Tierpark, an der heutigen Straße Alt-Friedrichsfelde und an der Frankfurter Allee Großsiedlungen und kleinere Wohnquartiere.

25.06.1973
Die 1,2 km lange Verlängerungsstrecke der U-Bahnlinie Friedrichsfelde Tierpark (U5) wird in Betrieb genommen.

1976
Die alte Wilhelmstraße am Friedrichsfelder Dorfanger trägt fortan den Namen des von den Nationalsozialisten ermordeten kommunistischen Widerstandskämpfers Alfred Kowalke (1907-1944).

1979-1984
Rekonstruktion und Modernisierung von Altbauten sowie Neubau und Umgestaltung an der heutigen Straße Alt-Friedrichsfelde.

11.06.1981
Nach aufwendigen Restaurierungsarbeiten ist das im Zweiten Weltkrieg teilweise zerstörte Barockschloss Friedrichsfelde wieder hergestellt und für die Öffentlichkeit zugänglich.

17.01.1988
Etwa 120 Mitglieder von DDR-Friedens-, Umwelt- und Menschenrechtsgruppen werden während der Demonstration zur Gedenkstätte der Sozialisten festgenommen.

1992
Die Umgestaltung des riesigen Gebäudekomplexes der ehemaligen Bezirksverwaltung Berlin des Ministeriums für Staatssicherheit der DDR (MfS) zu einem modernen Verwaltungszentrum und der Neubau für die Fachhochschule für Verwaltung und Rechtspflege beginnen.

1996
Das Bundesforschungsministerium startet einen Modellversuch im Seniorenheim Einbecker Straße. Auf dem Dach werden Sonnenkollektoren aufgestellt und so jährlich 70.000 Kilowattstunden Energie eingespart.

Januar 2002
Die Sanierung des Stadions Friedrichsfelde an der Zachertstraße mit seinen 6.000 Zuschauerplätzen ist abgeschlossen.

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