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Ehrung für Ehrenamtliche mit der Bürgermedaille

Bürgermedaille 2011 - Auf dem Bild ist die Vorderseite der Bürgermedaille zu sehen

Mit der Lichtenberger Bürgermedaille ehrt das Bezirksamt einmal im Jahr Bürgerinnen und Bürger für ihr besonderes oder langjähriges bürgerschaftliches Engagement.
Im Jahr 2011 wurden zehn Bürgerinnen und Bürger anlässlich des Freiwilligentages mit der Lichtenberger Bürgermedaille ausgezeichnet. Bezirksbürgermeisterin Christina Emmrich verlieh die Medaillen
am 10. Oktober 2011 während einer Festveranstaltung im neu eröffneten Nachbarschaftshaus in der Ribnitzer Straße 1b.

Die Medaille trägt die Aufschrift "Dank fürs Ehrenamt Berlin-Lichtenberg" und zeigt auf der Rückseite das historische Lichtenberger Rathaus. In der Jugendkunstschule Lichtenberg wurde die Keramikplakette gestaltet, entworfen vom kubanischen Künstler Roberto Lueges Martinez.


Die Geehrten 2011

Ruth Goldbeck, gelernte Kindergärtnerin, ist bereits seit 1956 Mitglied der Volkssolidarität(Externer Link) und seitdem engagiert sie sich dort ehrenamtlich als Helferin und Kassiererin. Sie war von 1978 bis zu deren Auflösung Patin einer Kitagruppe in der KITA Elfriede-Tygör-Straße 2-4. Frau Goldbeck leistet trotz ihres hohen Alters von 93 Jahren immer noch gerne Nachbarschaftshilfe, worüber sich die Anwohner/innen sehr freuen.

Rudolf Gyuris ist seit 41 Jahren im Brand- und Löschwesen im Bezirk Lichtenberg aktiv. Ebenfalls ist er viele Jahre Mitglied in der Freiwilligen Feuerwehr und unterstützt dort ehrenamtlich die Arbeit der Jugendfeuerwehr in Karlshorst.

Christa Kaltais ist seit 2003 aktiv im Selbsthilfetreff Synapse und in den Osteoporosegruppen des Kiezspinne e.V. Sie organisiert ehrenamtlich Fachveranstaltungen, Tage der offenen Tür, Exkursionen und Workshops und nimmt an Gesundheitsmessen, Kiezfesten und Sozialtagen im Interesse ihrer Gruppe teil. Sie leitet sieben Osteoporoseselbsthilfegruppen und ist Vorsitzende des 2010 gegründeten Landesverbandes Berlin/Brandenburg für Osteoporose(Externer Link).

Sigurd Liehr gehörte 1993 zu den Gründungsmitgliedern des Bürgervereins Fennpfuhl e.V.(Externer Link). Bis zum März 2010 war er im Vorstand als Schatzmeister tätig und ist heute einer der gewählten Rechnungsprüfer. Daneben arbeitet er im Arbeitskreis Stadtentwicklung des Vereins mit und ist Mitglied des Fördervereins der Lichtenberger Bibliotheken. Außerdem war er mehrere Jahre Mietervertreter bei der Wohnungsbaugenossenschaft Lichtenberg(Externer Link).

Frank Reichert ist bei dem Verein MITEINANDER WOHNEN e.V.(Externer Link) tätig und organisiert ehrenamtlich Veranstaltungen. Seit 2000 bringt er Kinder und Senioren zusammen. Er erfüllt die Kooperation zwischen Miteinander Wohnen e.V., der JuLi gGmbH und dem Kindergarten "Erlebniswelt" mit Leben. Durch seine Fähigkeiten, zum Beispiel als Weihnachtsmann oder Clown, schafft er es immer wieder aufs Neue, das Vertrauen der Kinder zu erlangen und sie zu erfreuen.

Traute Renatus war seit Beginn ihrer beruflichen Laufbahn 1974 mit großem Engagement und sozialer Fürsorge in der Altenarbeit tätig. Auch nach dem Ende ihres Beruflebens war sie jahrelang in der Sozialkommision 23 in Karlshorst unter anderem im Sonntagscafé der "Volkssolidarität(Externer Link)" tätig.

Gisela Riedel ist seit 2002 Mitglied des Förderkreises der Lichtenberger Bibliotheken e.V.. Dort übernahm sie die organisatorische und personelle Betreuung der Konzertreihe im Lindencenter am Prerower Platz "Konzert im Center". Regelmäßig wird den Lichtenberger Bürgern damit ein attraktives kulturelles Angebot unterbreitet.

Christine Roßberg gründete vor 37 Jahren den "Chor der Fröhlichen Rentner", der sich an (inter)nationalen Ausscheiden beteiligt. Seit 1989 ist sie im Berliner Chorverband verantwortlich für alle Berliner Seniorenchöre. Zudem leitet sie seit 1980 eine Lichtenberger Seniorenakademie(Externer Link). Bis 1997 war sie Vorsitzende der Volkssolidarität in Lichtenberg, danach bis 2010 Landesvorsitzende. Bis heute ist sie ihrer Ortsgruppe 61 treu.

Hans-Jochen Schneller ist seit über 30 Jahren ehrenamtlich für die Evangelische-Freikirchliche Gemeinde in Berlin-Lichtenberg(Externer Link) tätig. Seit mehr als zehn Jahren kümmert er sich im Heinrichtreffpunkt überwiegend um Migrantenkinder. Zudem war er an der Planung und am Bau des Kiezgartens Heinrichtreff(Externer Link) in der Heinrichstraße 32 beteiligt. Seit dessen Eröffnung steht er den Gästen des Kiezgartens jeden Montag ehrenamtlich zur Verfügung.

Kathrin Saupe ist seit vielen Jahren in der Fußball-AG des Bezirkssportbundes Lichtenberg e.V.(Externer Link) aktiv. Mit der Organisation diverser Lichtenberger Fußballmeisterschaften für Kinder und Jugendliche aller Alterstufen und für die Erwachsenen, trägt sie wesentlich zum reichhaltigen Sportangebot des Bezirkes Lichtenberg bei. Die Attraktivität Lichtenbergs als Sportstadtbezirk wird durch Frau Saupes langjährige ehrenamtliche Tätigkeiten im Bereich Fußball stark gefördert.



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