Hilde Coppi und Ursula Goetze waren mit dem von der Gestapo „Rote Kapelle“ gekannten Fahndungsvorgang in das Visier der faschistischen Verfolger geraten. Der sich um Arvid Harnack und Harro Schulze-Boysen gruppierende Kreis von annähernd 120 Nazigegnerinnen und -gegnern aus ganz Deutschland und Europa wurde nach der Enttarnung verhaftet und viele von ihnen in Schnellprozessen zum Tode verurteilt. Beide Frauen mussten am 5. August 1943 in der Hinrichtungsstätte Plötzensee ihr noch junges Leben lassen. Am selben Tag starben in Plötzensee auch Liane Berkowitz, Cato Bontjes van Beek, Eva-Maria Buch und Maria Terwiel eines gewaltsamen Todes. Auch sie werden zum Kreis um Harnack und Schulze-Boysen gezählt.
In Lichtenberg trägt ein Gymnasium im Ortsteil Karlshorst den Namen Hans-und-Hilde-Coppi-Oberschule, nach dem die Hans-Coppi-Oberschule mit der Hilde-Coppi-Oberschule im Ortsteil Alt-Lichtenberg nach 1990 fusionierte.
Ebenfalls im Ortsteil Karlshorst ist seit 1976 eine Straße nach Ursula Goetze benannt. In der Kreuzberger Hornstraße 3 erinnert seit 1987 eine Gedenktafel an die Antifaschistin. Auch eine Gedenkstein auf dem Gelände der Humboldt-Universität nennt ihren Namen u.a. mit denen von Arvid und Mildred Harnack sowie Liane Berkowitz.