Open Knowledge & Open Data

Open Knowledge & Open Data

Wissen zu teilen heißt, dass Daten, Inhalte und Informationen ohne jegliche Einschränkung genutzt, weiterverbreitet und weiterverwendet werden dürfen.

  • Programmierveranstaltung "Jugend hackt"© dpa
    Zwei Teilnehmer von "Jugend hackt" sitzen am in Berlin vor einem Computer. Ein Wochenende lang tüftelten 120 Jugendliche an Apps und Programmcodes (Archiv). Die Veranstaltung wird von der Open Knowledge Foundation organisiert.
  • Wikipedia-Startseite© dpa
    Beispiel für Open Knowledge: Das Online-Lexikon wikipedia.org.
Open Knowledge meint Wissen, das ohne Einschränkung wie etwa Urheberrechte von jedem - oft unter einer freien Lizenz - frei genutzt, wiederverwendet und geteilt werden darf. Das Open-Knowledge-Prinzip schließt Daten, Inhalte wie Texte, Karten oder Bilder und allgemeine Informationen ein.

Berühmtestes Beispiele für Open Knowledge ist wohl das Online-Lexikon Wikipedia.org. Daneben gibt es unzählige andere Wikis, Plattformen und Portale, die sich für die Schaffung, Verbreitung und Pflege freien Wissens einsetzen. Auch Behörden, politische und wissenschaftlichen Institutionen machen zunehmend von der Möglichkeit Gebrauch, Daten zu teilen.

Sie stellen beispielsweise Statistiken, Verkehrsinformationen, Geodaten, Forschungsergebnisse oder Lehrmaterial zur Verfügung. Auch die Berliner Verwaltung veröffentlicht auf einem eigenen Portal zahlreiche Datensätze zur freien Nutzung.

Berlin Open Data

Immer mehr Behörden und Ministerien, Parlamente, Gerichte und andere Teile der öffentlichen Verwaltung stellen Wissen in Form von Daten im Internet zur Verfügung. Basierend auf der Annahme, dass frei nutzbare Daten zu mehr Transparenz und besserer Zusammenarbeit führen, sollen diese offenen Daten eine nachhaltige demokratische Entwicklung fördern. Auf der Seite Berlin Open Data veröffentlicht der Berliner Senat zahlreiche Datensätze zum Berliner Arbeitsmarkt oder Verkehrsnetz, aber auch zu häufigen Vornamen, Radrouten oder geförderten Kultureinrichtungen in der Hauptstadt.

Open Knowledge Foundation

Die Non-Profit-Organisation Open Knowledge Foundation setzt sich für offenes Wissen, offene Daten, Transparenz und Beteiligung in der digitalen Gesellschaft ein. Ihre Mittel: Bildungsveranstaltungen, Projekte, wissenschaftliche Publikationen und die Entwicklung von Strategien und Anwendungen. Die Akteure: Aktivisten, Entwickler und Wissenschaftler in einem weltweiten Netzwerk. Erklärtes Ziel des deutschen Zweiges der Organisation ist, die Grundrechte der Bürger zu stärken und sicherzustellen, dass sie diese Rechte auch online wahrnehmen können.

Wissenstransfer zur Verbreitung sozialer Innovationen

Wer sein Projekt verbreiten will, findet Transferwissen, Erfahrungsberichte und praktische Tipps auf opentransfer.de. Hier entsteht ein Wissens- und Vernetzungsort zum Thema Projekttransfer im Netz. Das Angebot richtet sich an soziale Innovatoren, ehrenamtliche Initiatoren übertragbarer Projekte, hauptamtliche Mitarbeiter in Non-Profit-Organisationen, Wissenschaftler und Social Entrepreneurs, die den Grundsatz teilen, dass Wissens- und Projekttransfer in der Zivilgesellschaft eine Gemeinschaftsaufgabe ist.
Foodsharing in Stuttgart
© dpa

Sharing

Sharing-Bewegung und Shareconomy in Berlin: Projekte, Initiativen und Angebote in den Bereichen Lebensmittel, Produkte, Räume und Mobilität. mehr

Quelle: hai/jbo/BerlinOnline

| Aktualisierung: 29. Juli 2022