Kinderärzte in Berlin – BerlinFinder

Kinderärzte in Berlin

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© Patrick Heagney/ www.istockphoto.com

Einen guten Kinderarzt in Berlin zu finden ist wichtig, damit das Kind sich wohl fühlt. Kinderärzte befassen sich mit der Pädiatrie, also der Lehre von der Entwicklung des kindlichen und jugendlichen Organismus und seinen Erkrankungen. Da in der Kinderheilkunde besonders die präventive Medizin im Vordergrund steht, ist der regelmäßige Besuch einer Kinderarztpraxis notwendig für die gesunde Entwicklung des Kindes. Spezialisierte Kinderärzte befassen sich auch mit Kinderchirurgie, Kinderorthopädie und Kinderkardiologie in Berlin. Ein kinderärztlicher Notdienst ist in Berlin ebenso vorhanden. Kinderärzte sind in Berlin zahlreich vertreten, so dass in fast jedem Berliner Kiez ein Kinderarzt zu finden ist.

Welches sind die häufigsten Aufgaben eine Kinderarztes?
Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin begleiten die gesundheitliche Entwicklung von Kindern vom Säuglingsalter bis zum Alter von 18 Jahren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Krankheitsprävention. Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen nehmen hierbei wichtige Rollen ein. Bei typischen Kinderkrankheiten wie Windpocken, Scharlach, Mumps und Röteln sind Kinderärzte ebenfalls der richtige Ansprechpartner. Auch beraten sie die Eltern ihrer jungen Patienten in Sachen Ernährung und Sport sowie bei Entwicklungsauffälligkeiten.

Impfungen
Um Babys und Kinder vor gefährlichen Krankheiten zu schützen, empfiehlt die Ständige Impfkommission des Robert-Koch-Instituts Eltern, früh mit der Grundimmunisierung ihrer Kinder zu beginnen. Der erste Impftermin sollte mit sechs Wochen erfolgen. Bis zum Alter von elf bis 14 folgen weitere Impfungen zur Grundimmunisierung. Ein Kinderarzt berät Eltern rechtzeitig zu den wichtigsten Impfungen und behält den Überblick über die zeitliche Abfolge der Impftermine.

U-Untersuchungen
In Deutschland sind neun Vorsorgeuntersuchungen für Babys und Kleinkinder Pflicht. Die erste der sogenannten U-Untersuchungen - die U1-Untersuchung - erfolgt unmittelbar nach der Geburt. Die folgenden acht Vorsorgetermine fallen in regelmäßigen Abständen an. Der Kinderarzt kontrolliert dabei, ob die Entwicklung des Kindes problemlos verläuft und leitet bei Bedarf rechtzeitig Maßnahmen ein. Wachstum, Gewicht, Seh-, Hör- und Sprachfähigkeit, Gleichgewicht, Feinmotorik und Organentwicklung sind hierbei die wichtigsten Aspekte. Die Untersuchungen U10 und U11 sind für Kinder im Schulalter. Sie sind nicht pflichtig. Ein besonderer Fokus liegt bei diesen Vorsorgeterminen auf eventuelle Konzentrations-, Verhaltens- oder Sozialisationsstörungen.

J-Untersuchungen
Analog zu den U-Untersuchungen gibt es für Jugendliche J-Untersuchungen. Krankenkassen übernehmen die Kosten für den ersten Vorsorgetermin - die J1-Untersuchung. Diese ist für Heranwachsende zwischen zwölf und 15 Jahren gedacht. Bei dem Termin führt der Kinderarzt eine körperliche Untersuchung durch und untersucht dabei wichtige Organe per Ultraschall. Ebenfalls Teil der Jugenduntersuchung ist ein ausführliches Gespräch mit den Patienten. Letztere können entscheiden, ob ihre Eltern mit dabei sind oder nicht. Die J2-Untersuchung sollte zwischen dem 17. und 18. Geburtstag erfolgen. Diese letzte Vorsorgeuntersuchung vor dem Erwachsenenalter beinhaltet zusätzlich zu einer körperlichen Untersuchung ebenfalls ein Diabetes-Test.

Kinderkrankheiten
Manche Krankheiten treten besonders häufig bei Babys und Kindern auf. Dazu gehören Keuchhusten, Windpocken, Scharlach, Röteln um Mumps. Kinderärzte erkennen diese Kinderkrankheiten aufgrund ihrer Erfahrung besonders schnell, sodass sie den kleinen Patienten schnell Linderung verschaffen können. Bei ansteckenden Krankheiten statten Fachärzte für Kinder- und Jugendmedizin auch Hausbesuche ab, um eine Verbreitung im Wartezimmer zu verhindern.

Beratung
Für Eltern ist ein Kinderarzt meist der erste Ansprechpartner, wenn sie Fragen zur Entwicklung ihres Kindes haben oder dieses Symptome einer Krankheit zeigt. Aus diesem Grund haben Kinderärzte ebenfalls eine wichtige Beratungsfunktion. Mit einem guten Menschengespür nehmen sie jungen Eltern unbegründete Sorgen und erläutern die wichtigsten Entwicklungsstufen der Kinder. Bemerkt der Arzt psychische Auffälligkeiten bei einem seiner Schützlinge, empfiehlt er einen passenden Kinderpsychiater und stellt bei Bedarf eine Überweisung aus.

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