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Hautärzte

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Der Hautarzt ist ein Spezialist für Erkrankungen rund um die menschliche Haut. In einer Praxis für Dermatologie behandeln Spezialisten Hautkrankheiten wie Schuppenflechte, Akne, Nagel- oder Fußpilz sowie Schnittwunden und Verbrennungen. Ein Dermatologe ergründet auch Ursachen für Haarausfall und bietet bei Bedarf einen Allergietest an. Wer ein Muttermal bzw. einen Leberfleck kontrollieren möchte, kann bei einem Hautarzt in Berlin eine Hautkrebs-Vorsorgeuntersuchung durchführen lassen.

Wann sollte ich einen Hautarzt aufsuchen?
Dermatologen befassen sich mit der Gesunderhaltung der Haut und der Behandlung von Hautkrankheiten. Dieses reichen vom Ausschlag über Akne bis hin zum Hautkrebs. Die Haut - im Fachjargon Derma genannt - ist das größte und eines der wichtigsten Organe des Menschen. Sie ist einer Vielzahl von Reizen ausgesetzt und reguliert unter anderem den Wärmehaushalt des Körpers, schützt ihn vor Krankheiten und warnt dank Schmerz-, Tast- und Druckrezeptoren vor gefährlichen Umwelteinflüssen.

Ausschlag
Gerötete, schuppende oder juckende Hautstellen fungieren als Warnsignal des Körpers, dass ein gesundheitliches Risiko besteht. Die eindeutige Diagnose kann einige Zeit in Anspruch nehmen. Ein Ausschlag kann auf eine Vielzahl verschiedener Hauterkrankungen deuten: Neurodermitis, Schuppenflechte, Gürtelrose und Allergien sind hierbei die häufigsten Verursacher. Auch nach erfolgreicher Diagnose verlangt die Behandlung Patienten und Dermatologen Geduld ab. Denn nicht nur körperliche Probleme lösen Hautausschläge aus, seelische Belastungen wie Stress führen nicht selten ebenfalls zu Hautveränderungen.

Fuß- und Nagelpilz
Erkennen Betroffene im frühen Stadium, dass sie von Fuß- oder Nagelpilz befallen sind, können sie eine Heilung mitunter selbstständig mit Mitteln aus der Apotheke erwirken. Setzt keine Besserung ein oder ist der Pilz bereits zu weit fortgeschritten - der Befall hat sich über mehr als die Hälfte eines Nagels ausgedehnt - kann er nur mit Hilfe eines Hautarztes geheilt werden. Dieser ermittelt zunächst, welche Pilzart den Nagel angreift. Anschließend legt er einen Therapieplan fest. Die Patienten müssen sich dabei auf Heilungszeiten von mehreren Monaten einstellen. Ohne Behandlung verbreitet sich der ansteckende Fuß- oder Nagelpilz weiter.

Akne
Die Hautkrankheit Akne (Acne vulgaris) ist weit verbreitet. Die sichtbaren, schmerzenden Pickel treten besonders häufig bei Jugendlichen auf und schränken die Lebensqualität der Betroffenen erheblich ein. Schlechte Ernährung, eine erhöhte Konzentration insulinähnlicher Wachstumsfaktoren und genetische Vorbedingungen können die Krankheit auslösen. Ein Hautarzt ermittelt für Akne-Patienten einen jeweils individuell zugeschnittenen Behandlungsplan. Anpassungen der Ernährungs- und Hygienegewohnheiten sowie die Einnahme von Tabletten können Linderungen bewirken. Da Akne in schwerer Ausprägung Betroffene psychisch extrem belastet, sollten sich behandelnde Dermatologen durch ein entsprechendes Gespür auszeichnen und gegebenenfalls Rücksprache mit Psychologen halten.

Hautkrebs
Hautkrebs ist eine der am besten erkennbaren Krebsarten. Zudem ist er im Frühstadium vergleichsweise gut behandelbar. Aus diesem Grund empfehlen Ärzte und Krankenkassen, ab dem Alter von 35 Jahren alle zwei Jahre ein Hautscreening durchzuführen. Dabei untersucht ein Hautarzt die Haut seines Patienten von Kopf bis Fuß auf Auffälligkeiten. Bestätigt sich ein Verdacht auf Hautkrebs, finden je nach Stadium verschiedene Behandlungsmöglichkeiten Anwendung. Operative Entfernung der betroffenen Zellen, Medikamenteneinnahme, Chemotherapie und Strahlentherapie können zum Einsatz kommen. Bemerken Personen Veränderungen an ihrer Haut, sollten sie unverzüglich einen Hautarzt aufsuchen, der die betroffene Stelle auf Hautkrebs untersucht.

Allergien
Reagiert der Körper auf einen Stoff allergisch, macht sich das mitunter über die Haut bemerkbar. Schwellungen, Rötungen, Schuppungen und wunde Stellen sind mögliche Folgen allergischer Reaktionen. Starker Juckreiz beeinträchtigt das Lebensgefühl der Betroffenen erheblich. Zusammengefasst werden die Symptome meist als Nesselsucht (Urtikaria) bezeichnet. Es empfiehlt sich, bereits bei den ersten Anzeichen einer Nesselsucht einen Hautarzt aufzusuchen. Aufgrund der Vielzahl an möglichen Auslösern kann sich die Bestimmung der individuellen Ursache nämlich in die Länge ziehen. Je früher der Dermatologe mit der Diagnostik startet, desto eher kann die Behandlung beginnen.

Verbrennungen
Verbrennungen ersten Grades, bei welchen lediglich die erste Hautschicht auf einer kleinen Fläche betroffen ist, heilen meist von alleine aus. Brandwunden, die Blasen werfen oder bei welchen sich gar weiße Hautstückchen lösen, erfordern eine unmittelbare Behandlung durch einen Hautarzt. Auch großflächige Verbrennungen und Verbrühungen, welche größer als die Handfläche des Betroffenen sind, sollten sofort von einem Dermatologen versorgt werden. Unbehandelte Brandwunden können sich infizieren und stellen somit ein hohes gesundheitliches Risiko dar. Die Behandlung durch einen Hautarzt beugt zusätzlich der Narbenbildung vor.

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