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Impfkampagne für geflüchtete Menschen in Unterkünften startet diese Woche

Pressemitteilung vom 03.05.2021

Die Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales teilt mit:

Impfkampagne für geflüchtete Menschen in Unterkünften startet diese Woche
In dieser Woche beginnt die Impfkampagne für geflüchtete Menschen in den Unterkünften des Landesamtes für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF). Mobile Ärzte-Teams fahren in die Unterkünfte und machen allen volljährigen Bewohnerinnen und Bewohnern ein Impfangebot. Die Impfkampagne wird in allen 80 Standorten durchgeführt. Jugendliche Bewohnende zwischen 16 Jahren und 17 Jahren werden zu einem gesonderten Termin geimpft. Die Impfkampagne wurde vorbereitet von der Senatsverwaltung für Gesundheit in Zusammenarbeit mit der Taskforce Covid des LAF und dem Krisenstab der Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales. Bereits am vergangenen Freitag haben mobile Ärzte-Teams die ersten Impfungen mit dem Vakzin des Herstellers Johnson & Johnson in drei ausgewählten Unterkünften des LAF durchgeführt.

Senatorin Elke Breitenbach: „Geflüchtete Menschen in Gemeinschaftsunterkünften gehören aufgrund ihrer Lebenssituation zu den besonders gefährdeten Gruppen und haben deshalb laut der Bewertung der Ständigen Impfkommission eine hohe Priorität. Ich hoffe, dass sich viele Menschen für eine Impfung entscheiden. Doch auch geflüchtete Menschen haben Bedenken, so wie in allen Teilen der Bevölkerung. Mit mehrsprachigen Informationen in den Einrichtungen wollen wir die mögliche Impfskepsis verringern und Fehlinformationen richtigstellen.“

Alexander Straßmeir, Präsident LAF: „Ich bin froh und erleichtert, dass wir heute mit der Impf-Kampagne in Unterkünften starten konnten. Dass wir dabei den erst vor kurzem zugelassenen Impfstoff des Herstellers Johnson & Johnson einsetzen können, ist ein großer Vorteil: Denn er muss nur einmal gespritzt werden, um einen vollständigen Impfschutz aufzubauen. So können wir in kurzer Zeit viele Menschen vor einer Erkrankung und schweren Verläufen schützen. Durch den Einsatz von mobilen Teams stellen wir sicher, dass jeder, der möchte, ganz unkompliziert seine Impfung erhält.“

Die Impfkampagne wird durch Informationsvideos in 15 Sprachen begleitet, die das LAF in Zusammenarbeit mit dem Amtsarzt Patrick Larscheid erstellt hat.
Zudem wird eine Informationskampagne zum Impfen in einzelnen Unterkünften des LAF durchgeführt. Ärztinnen und Ärzte der Charité sowie Mitarbeitende des Familienplanungszentrums Balance und des Runden Tisches Geflüchtete Frauen klären vor allem Frauen und Mütter in den Unterkünften über den Impfstoff auf.

Bereits im März 2020 haben die Integrationsbeauftragte und das LAF eine mehrsprachige Informationskampagne initiiert, die stetig weiter ergänzt wird. Über Online-Plattformen und soziale Medien wird umfassend über alle wichtigen Themen informiert: Von Hygienemaßnahmen, Infektionsschutz und Aufenthaltsfragen über Zugänge zu Corona-Hilfspaketen bis hin zu Bildungs-Podcasts für Familien im Homeschooling.
www.berlin.de/laf/leistungen/gesundheit/infektionsschutz/
www.berlin.de/lb/intmig/service/corona-info/

Bei Rückfragen:
Sascha Langenbach, Pressesprecher LAF
Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten
Pressestelle
Tel.: +49 30 90225-2008
pressestelle@laf.berlin.de
www.berlin.de/laf