Berlin startet das Digitale Willkommenszentrum für Neu-Berliner*innen

Pressemitteilung vom 29.04.2026

Bitte beachten Sie die Sperrfrist: 29. April 2026, 12.30 Uhr

Mit einer neuen mehrsprachigen Online-Plattform bündelt das Land ab sofort zentrale Informationen für neu ankommende Menschen in Berlin. Das Digitale Willkommenszentrum haben Senatorin Cansel Kiziltepe und Katarina Niewiedzial, Beauftragte des Senats für Partizipation, Integration und Migration, am Mittwoch gemeinsam vorgestellt.

Die neue Plattform bietet verständliche und sichere Informationen zu Themen wie Wohnen, Bildung, Aufenthaltsrecht und Arbeit. Nutzer*innen werden in fünf Sprachen zu passenden Anlaufstellen und Verwaltungsleistungen navigiert (Deutsch, Englisch, Türkisch, Arabisch, Russisch). Mehr Sprachen sollen folgen.
Die Plattform ergänzt die persönliche Beratung im Willkommenszentrum an der Potsdamer Straße und ermöglicht eine niedrigschwellige Orientierung im Verwaltungssystem. Im Hinblick auf die Fachkräftesicherung ist es das Ziel, für neu ankommende Menschen bürokratische Hürden abzubauen und Menschen schnelles Handeln zu ermöglichen. Statt unübersichtlicher Behördenlogik setzt das Digitale Willkommenszentrum auf verständliche Sprache und klare Schritte im Sinne einer Willkommensstadt Berlin.

Senatorin Kiziltepe: „Menschen, die neu in unsere Stadt kommen, sollen sofort alle Informationen aus einer Hand bekommen, die sie brauchen. Damit ein gutes Ankommen gelingt, brauchen sie digitale Angebote, die einfach, verständlich und bürgernah sind. Wer Fachkräfte für Berlin gewinnen will, muss sich um sie kümmern. Mit dem Digitalen Willkommenszentrum helfen wir Neu-Berliner*innen, sich auf digitalen Wegen schnell zurechtzufinden im Berliner Behördendschungel.“

Integrationsbeauftragte Niewiedzial: „Berlin geht voran: Wir bauen eine zentrale Informationsplattform, die sich nicht an der Frage orientiert: Welche Behörde ist zuständig? Denn die Menschen wollen wissen: Was muss ich jetzt konkret tun? Wir liefern als Antwort klare, verständliche Schritte statt komplexer Informationen. Das nenne ich Willkommenskultur.“

Zur Entstehung:
An der Entwicklung des Digitalen Willkommenszentrums waren Menschen beteiligt, die einst selbst neu in der Stadt waren. Ihre Erfahrungen waren für den inhaltlichen und konzeptionellen Aufbau der Seiten wichtig: Mehr als 600 Menschen wurden befragt, es gab elf Workshops und eine Fokusgruppe aus 18 Neuzugewanderten.
Langfristig soll das Digitale Willkommenszentrum Maßstäbe setzen: für moderne, zugängliche Verwaltungskommunikation und eine Willkommenskultur, die digital und verlässlich gedacht ist.

Für Fragen schreiben Sie gerne eine Mail an presse@intmig.berlin.de.