In allen 16 Bundesländern werden weiterführende Schulen mit dem Berufswahl-SIEGEL ausgezeichnet. In Berlin wird das Siegel seit 2013/14 für jeweils vier Jahre vergeben – aktuell tragen 46 „Leuchtturm-Schulen“ diese Auszeichnung. Getragen wird das Projekt von der Initiative Qualitätssiegel Berlin.
In den vergangenen Jahren hat sich die Berufliche Orientierung in Berliner Schulen wie auch in der Zusammenarbeit mit Unternehmen stark weiterentwickelt:
• Die Berufliche Orientierung ist in allen Schulen fest verankert und viele Schulen bieten eine gute Berufliche Orientierung für ihre Schüler/-innen an.
• Die Kooperation mit den Jugendberufsagenturen und Wirtschaftspartnern wurde vielerorts erfolgreich auf- und ausgebaut.
• Neben Schüler-Praktika entstanden viele weitere Praxis-Formate für Schüler/-innen in und außerhalb der Schulen.
Um diesen Entwicklungen gerecht zu werden, hat eine Arbeitsgruppe der Initiative Qualitätssiegel Berlin Maßnahmen erarbeitet, die nun zur Umsetzung empfohlen werden – darunter:
• Umsetzung wissenschaftlicher Empfehlungen zur Gestaltung der schulischen Selbstdarstellung
• Train-the-Trainer-Ansatz für neue Auditor*innen – Erfahrene Auditoren schulen Neueinsteiger
• Strukturierte Reflexion und Erfahrungsaustausch nach den Audits, moderiert durch PSW
Die nächsten Aufgaben werden sein:
Die neuen Vorgaben der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie für Berufliche Orientierung an weiterführenden Schulen gilt es im Kriterienkatalog zu berücksichtigen: Von welchen grundlegenden Standards ist zukünftig auszugehen und wie wird sich in den nächsten Schuljahren Exzellenz auszeichnen. Zusätzlich wird die Digitalisierung der Prozesse eine zentrale Aufgabe in den nächsten Monaten sein, um allen Beteiligten die Unterlagen zeit- und ortsunabhängig zur Verfügung zu stellen.
Ziel ist es, Schulen, Auditoren und Jurymitglieder von administrativen Aufgaben zu entlasten, um ihnen mehr Zeit für Gespräche zu ermöglichen.
Ein herzliches Dankeschön an alle Beteiligten der Arbeitsgruppe: Manja Kraatz (Agentur für Arbeit Berlin – Süd), Thoralf Marks (Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V.), Gerd Rosenauer (Agentur für Arbeit Berlin-Mitte), Katja Schmerse (Agentur für Arbeit Berlin-Nord), Sandra Theede (IHK Berlin), Ergül Waidmann (Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie).